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Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zur Entscheidung des Volkswagen Konzerns, am JadeWeserPort in Wilhelmshaven ein neues Verpackungszentrum für Autoteile anzusiedeln

„Die Entscheidung Volkswagens für Wilhelmshaven stärkt den JadeWeserPort und den maritimen Standort Niedersachsen. Durch das neue Verpackungszentrum werden nicht nur weitere Arbeitsplätze entstehen, sondern ab 2019 auch weitere Liniendienste den JadeWeserPort anlaufen und rund 12.000 Container jährlich nach Übersee transportieren – darunter wahrscheinlich auch ein neuer Liniendienst der chinesischen Reederei COSCO nach Dalian in Nordchina. Mit dem Tiefwasserhafen haben wir ein zukunftsfähiges Angebot für weltweit führende Containerreedereien wie auch für unsere exportorientierten Unternehmen. Zu der guten Flächenvermarktung kommen die geplanten Neubauprogramme der Reedereien für weitere Megacarrier und die angekündigten Neueinstellungen bei dem Terminalbetreiber EUROGATE. Wir haben die Chance, den JadeWeserPort zu einer neuen Erfolgsgeschichte zu machen und werden sie als führendes Land im Bereich der maritimen Wirtschaft nutzen.“

Hintergrund JadeWeserPort (JWP) und Logistikzone:

Der JWP in Wilhelmshaven ist der einzige deutsche Tiefwasserhafen und Hauptumschlagstandort für Container in Niedersachsen. Aufgrund der tideunabhängigen Erreichbarkeit, der nautisch problemlosen und sehr kurze Revierfahrt nimmt er als Tiefwasserhafen unter den Seehäfen Niedersachsens und Deutschlands eine Sonderstellung ein. Der JWP ist für die neueste Generationen von Großcontainerschiffen mit einer Kapazität von über 19.000 TEU besonders geeignet. An das Containerterminal schließt direkt das ca. 160 Hektar Güterverkehrszentrum (GVZ) mit reinen 115 Hektar Ansiedlungsfläche an.

Hintergrund Flächenvermarktung:

Eines der größten Tiefkühllogistik-Unternehmen Europas investiert bis 2019 rund 140 Millionen Euro im GVZ. Das im Bau befindliche Tiefkühlhaus hat auf rund 40.000 Quadratmetern Fläche Kapazitäten für Frische- und Trockengüter und soll Anfang 2018 in Betrieb gehen. Zeitgleich entwickelt das Unternehmen als neuen Geschäftsbereich eine General Cargo Division mit zwei Hallen von jeweils 10.000 Quadratmetern und einer weiteren Halle für Schwergut mit ebenfalls 10.000 Quadratmetern Fläche.

Nahe des Truck Service Center investiert ein Online-Händler in eine 3.600 Quadratmeter große Halle. Das Unternehmen bezieht seine Waren aus Asien und beliefert zukünftig über das GVZ rund 50.000 Kunden. Bereits seit einigen Monaten bietet ein weltweit agierende Logistikdienstleister auf rund 4.000 Quadratmeter Fläche optimale Möglichkeiten für Lagerung, Umschlag sowie das Verwiegen von Containern im GVZ. Darüber hinaus werden Abschlüsse für die Verpachtung von weiteren 6 Hektar mit zwei Hafendienstleistern erwartet.


Artikel-Informationen

30.01.2018

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Dr. Eike Frenzel und Oliver Wagner

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