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Wirtschaftsministerium unterstützt innovative Vorhaben in Unternehmen - Minister Lies: 1,5 Mio. Euro für sechs neue Förderprojekte

„Die Förderung von Innovationen ist ein zentraler Bestandteil unserer aktiven Wirtschafts- und Innovationspolitik, mit der wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen unterstützen wollen. Denn die Entwicklung neuer Produkte, Produktionstechniken und Dienstleistungen sichert den Unternehmen in Niedersachsen ihre Wettbewerbsfähigkeit und den Beschäftigten attraktive Arbeitsplätze“, sagte Wirtschaftsminister Minister Olaf Lies heute anlässlich der Übergabe eines Förderbescheides an den Geschäftsführer der Fovea UG aus Uslar / Solling, Herrn Manfred Ide.

Die Fovea UG, ein kleines Unternehmen, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erst kürzlich als innovative Unternehmensgründung mit dem 1. Platz des Gründerpreises „DurchSTARTer“ ausgezeichnet wurde, wird aktuell gefördert bei der Entwicklung einer innovativen Smartphone-App zur Holzvermessung in forstwirtschaftlichen Betrieben.

Minister Lies: „Das Projekt der Fovea UG ist ein ermutigendes Beispiel dafür, dass auch die Region Südniedersachsen, wo der demographische Wandel stark ausgeprägt ist, Zukunfts- und Wachstumspotential hat. Für die Projektumsetzung wünsche ich den Gründern der Fovea UG viel Erfolg.“

Die Fovea UG ist eines von insgesamt sechs Unternehmen, die aktuell mit insgesamt mehr als 1,5 Mio. Euro aus dem Innovationsförderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt „Materialinnovationen“ wird ein Verbundvorhaben der Unternehmen Grimm-Schirp Maschinen und Werkzeugbau GmbH, Hildesheim und der Firma CarboNXT aus Wischhafen gefördert. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von zwei Technologien und die Konstruktion von zwei Anlagentypen zur Verarbeitung recycelter Carbonfasern zu textilen Halbzeugen.

Im Förderschwerpunkt „Energiespeicher und -systeme“ richtet sich die Förderung an ein Verbundprojekt der Stöbich Technology GmbH aus Goslar und der Power Innovation Stromversorgungstechnik GmbH mit Sitz in Achim. Gegenstand des Verbundprojektes ist die Entwicklung von brandsicheren Schutzhüllen für stationäre Energiespeicher, die beispielsweise zur Energiespeicherung in Gebäuden oder in größeren elektrischen Anlagen eingesetzt werden.

Im Bereich der branchen- und technologieübergreifenden Innovationsförderung werden neben der Fovea UG folgende kleine Unternehmen unterstützt:

Die sycat IMS GmbH aus Hannover ist tätig in der Entwicklung von EDV-Anwendungen zum „Business Process Management (BPM)“ für Unternehmen. Mit dem aktuellen Projekt sollen BPM-Lösungen mit firmeneigenen Social-Media-Anwendungen verknüpft werden. Ziel ist es, firmeninterne Arbeitsprozesse möglichst transparent zu gestalten, so dass die Kommunikation in arbeitsteiligen Organisationen verbessert und auch komplexe Projekte effizienter gesteuert werden können.

Die Qmilch IP GmbH wurde in Hannover erst im Jahr 2011 gegründet und ist tätig in der Aufbereitung natürlicher und nachwachsender Rohstoffe auf der Basis von Milchproteinen für unterschiedliche industrielle Anwendungen. Im Rahmen des geförderten Innovationsprojektes sollen Milchproteine aus nicht lebensmitteltauglichen Milchnebenströmen als Schäume für die Verpackungsindustrie aufbereitet werden. Ziel dabei ist es, herkömmliche Verpackungsschäume auf Basis von fossilen Rohstoffen durch eine umweltfreundlichere Variante zu ersetzen.

Die Electronic Wood Systems GmbH mit Sitz in Hameln entwickelt Messanlagen zur Prüfung von Materialeigenschaften, die in der industriellen Fertigung beispielsweise von Spanplatten und Holzfaserplatten eingesetzt werden. Ziel des geförderten Projekts ist die Entwicklung einer Messanlage, mit der die Materialdichte berührungslos gemessen werden kann, wodurch der Einsatz von Rohstoffen und Energie deutlich reduziert und die Qualität kontrolliert werden kann.

Im Verlauf des gesamten Jahres 2013 unterstützte das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen des Innovationsförderprogramms landesweit 18 Unternehmen mit Förderungen über rund 4,2 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Landesmitteln.

Darüber hinaus unterstützt das Wirtschaftsministerium auch im Rahmen eines Förderprogramms für die Stärkung kleiner Unternehmen in Entwicklung und Innovation die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen mit niedrigschwelligem Innovationsgrad. Hiervon konnten im Jahr 2013 insgesamt 55 Unternehmen mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 3,4 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln profitieren.

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Preisträger Manfred Ide, Christopher Herborn, Preisträgerin Nadine Weiberg und Wirtschaftsminister Olaf Lies (von links nach rechts)
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Artikel-Informationen

07.01.2014

Ansprechpartner/in:
Herr Stefan Wittke

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Pressesprecher
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Tel: (0511) 120-5427
Fax: (0511) 120-995427

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