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Die niedersächsischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) müssen sich im internationalen Wettbewerb behaupten. Das erfordert eine marktorientierte Unternehmensstrategie, eine klare Produktsprache und eine erkennbare Differenzierung gegenüber Mitbewerbern. Dieses leistet Design als Innovation. Gutes Design bringt Material, Technologie, menschliche Bedürfnisse und formale Vollkommenheit aus einer praktischen Sicht optimal und nachhaltig in Einklang.KMU haben aufgrund ihrer strukturellen Nachteile häufig Zugangsbarrieren zu diesem Thema und den Stellenwert von Design noch nicht erkannt.

Aus diesem Grund hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium das Projekt niedersachsendesign gestartet.

Zielgruppe sind in erster Linie niedersächsische KMUs aller Branchen, designorientierte Unternehmen aus Niedersachsen, Designer und Hochschulen, Multiplikatoren und die breite Öffentlichkeit.

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, den Unternehmen die Bedeutung von Design noch stärker ins Bewusstsein zu tragen. Es soll Akzeptanz schaffen und motivieren, das Thema Gestaltung fest in die Unternehmensabläufe zu integrieren. Darüber hinaus soll das Projekt die Designkompetenz des Standorts Niedersachsen festigen und die Position niedersächsischer Designer stärken.

Das Projekt hat drei Säulen:

1. Die systematische Kommunikation des Begriffs "Design" sowie seiner Funktion in modernen Wirtschaftsprozessen durch die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen und Wettbewerben im In- und Ausland.

2. Die eigene Website www.niedersachsendesign.de. Sie ist die zentrale Kommunikationsplattform des Projekts. Neben laufend aktualisierten Informationen zum Projekt und einer Fülle von designrelevanten Informationen, soll die Seite auch als Marktplatz fungieren. Designagenturen und Designinteressierte aus Wirtschaft aber auch öffentliche Stellen sollen dort zusammen gebracht werden, um gemeinsame Projekte zu realisieren.

3. Ein eigener Schwerpunkt "Design" innerhalb der Beratungsrichtlinie des Landes Niedersachsen. Gefördert wird die begleitende oder konzeptionelle Beratung zum Design von Produkten und Dienstleistungen. Um einen Anreiz zur Inanspruchnahme von Beratungen zu geben, hat das Land Niedersachsen die Förderung der Designberatung in die Beratungsrichtlinie 2007 aufgenommen und gewährt einen Zuschuss zu den dabei entstehenden Kosten. Dieser monetäre Anreiz soll helfen, Barrieren und Hemmschwellen abzubauen, die es traditionell im Miteinander von Unternehmern, gerade den KMUs und der Designbranche gibt.
Beratungsleistungen zum Thema Websites (Internet basiertes Marketing), Markenerstellung u.ä. können über die Richtlinie  "Marketing" der Beratungsförderung des Landes unterstützt werden.

Das Projekt niedersachsendesign wird zusammen mit der International Forum Design GmbH (iF Design) durchgeführt. Ein Beirat aus Vertretern namhafter Unternehmen und Verbände engagiert sich ehrenamtlich für diese Projekt und wirkt an der Ausgestaltung des Programms mit.

Die Projektlaufzeit beträgt zunächst drei Jahre, bei entsprechendem Erfolg gibt es eine Option auf Fortsetzung für weitere zwei Jahre. Nach Abschluss des Projekts soll das Thema Design so fest in der niedersächsischen Wirtschaft verankert sein, dass die aufgebauten Strukturen privatwirtschaftlich weitergeführt werden können.

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