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Freie Berufe

Drei Kriterien - persönlich erbrachte ideelle Leistung in beruflicher Unabhängigkeit - müssen jeweils zusammentreffen, wenn ein Beruf als ´freier Beruf´ bezeichnet werden soll. Die Freien Berufe - von den traditionellen Professionen wie Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater oder Journalisten, Schriftsteller, bildende Künstler, Designer bis hin zu neuen Freien Berufen wie Informationsbroker oder Umweltberater - haben eine weit reichende Bedeutung sowohl für den Einzelnen als auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes. Sie spielen eine wesentliche Rolle bei der Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Insbesondere die wirtschaftsnahen Freien Berufe werden bei Maßnahmen zur Verbesserung der berufsrechtlichen Rahmenbedingungen betreut und unterstützt, um ihren Stellenwert innerhalb der Wirtschaft zu stärken und zu sichern.
In Deutschland gibt es derzeit über eine Million selbstständige Freiberufler in vier Berufsgruppen: Heilkundler (z. B. Ärzte, Zahnmediziner und Apotheker); rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Freiberufler; Techniker (z. B. Architekten und Ingenieure) und schließlich die Angehörigen der Freien Kulturberufe. Alle gemeinsam beschäftigen sie über drei Millionen Mitarbeiter - darunter 128 Tausend Auszubildende - und erwirtschaften etwa 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.


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