Inhalt dieser Seite:
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Ziel 2-Programm/EFRE-Teil
Innovative Maßnahmen des EFRE
Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A (EFRE)
Europäische Sozialfonds (ESF)
Ziel 2-Programm/ESF-Teil
Ziel 3-Programm (ESF)
Gemeinschaftsinitiative EQUAL (ESF)
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Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Programme
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Durch die Mittel des EFRE wird die wirtschaftliche und soziale Umstellung von Gebieten mit Strukturproblemen gefördert. Das bedeutet, dass die zur Verfügung gestellten Mittel nur in bestimmten Regionen eingesetzt werden können.
Die EU stellt in der Förderperiode 2000 – 2006 insgesamt 732,9 Mio. Euro an Fördermitteln aus dem EFRE für Niedersachsen zur Verfügung. Diese Mittel werden hauptsächlich im Rahmen des Ziel 2-Programms eingesetzt und in entsprechender Höhe durch nationale private und öffentliche Mittel gegen finanziert.
Die Verwaltung der mit Mitteln des EFRE kofinanzierten Programme liegt beim Referatsteil 14. Dort erfolgt die Programmkoordination. Einige Maßnahmen werden jedoch von anderen Ressorts begleitet.
Den nebenstehenden Programmdokumenten entnehmen Sie bitte die Inhalt der EFRE-Förderung im Ziel 2 in Niedersachsen.
Zur Dokumentation des Programmerfolges sind jährliche Durchführungsberichte zu erstellen. Auch diese finden Sie nebenstehend.
Ziel 2-Programm/EFRE-Teil
Im Mittelpunkt der Förderung stehen Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen, der Forschung und technologischen Entwicklung, der Informationsgesellschaft als Antriebsfeder für Innovationen und Beschäftigung, der Aktivierung der regionalen Potentiale, der Erneuerung städtischer Problemgebiete, der innovativen Verbesserung der Infrastruktur, des Tourismus und der Kultur, des Hochwasserschutzes sowie des Schutzes und Erhalts der Umwelt.Die EU stellt für den EFRE-Teil des Ziel 2-Programms rd. 712 Mio. Euro zur Verfügung.
Die förderfähigen Gebiete des Ziel 2-Programms wurden in Abstimmung mit der Kommission festgelegt.Die mit Mitteln des EFRE finanzierten investiven Maßnahmen des Ziel 2-Programms werden durch Maßnahmen der Qualifizierung und Weiterbildung unterstützt, die aus Mitteln des ESF gefördert werden.
Förderanträge werden für den Geschäftsbereich des Nds. Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr seit dem 01.01.2004 von der
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Günther-Wagner-Allee 12-14
D-30177 Hannover
Tel.: 0511/30031-333
Fax.: 0511/30031-11333
E-Mail: Beratung@NBank.de
Internet: www.NBank.de
entgegengenommen. Für die übrigen Geschäftsbereiche bestehen weitere Bewilligungsstellen. Einzelheiten zu der EFRE-Ziel-2-Förderung entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Broschüre "Ziel 2-Förderung in Niedersachsen".
Innovative Maßnahmen des EFRE
Das Programm "Innovationen für eine neue Wirtschaft in Niedersachsen" zielt auf die nachhaltige Stärkung der Innovationsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen. Es ist auf die Entwicklung von Kompetenzzentren und Kompetenznetzwerken ausgerichtet und konzentriert sich auf die Themenbereiche "Innovationsförderung" sowie "Vernetzung europäischer Strukturen und Verkehre".
Unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten werden in Pilotprojekten neue Wege der Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie zwischen produzierendem Gewerbe und – anwendungsorientierter – Forschung aufgezeigt und erprobt. Durch Informations- und Erfahrungsaustausch sollen sie dazu beitragen, wettbewerbsfähige Strukturen und innovative Prozesse auch in anderen Bereichen voranzubringen.
Die Projekte der innovativen Maßnahmen sollen die Maßnahmen des EFRE unterstützen und befördern. Das niedersächsische Programm wird im Rahmen der "Innovativen Maßnahmen des EFRE im Zeitraum 2000-2006 - die Regionen in der neuen Wirtschaft" durch die Europäische Union gefördert.
Die EU stellt dazu 2,8 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm ist zwischenzeitlich abgeschlossen.
Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A (EFRE)
Die Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen der Grenzgebiete zu verstärken, ist das Ziel der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A. Um nachhaltig die sozial-ökonomischen Strukturen im deutsch/niederländischen Raum auszubauen und Arbeitsplätze zu schaffen, ist Niedersachsen im Bereich der Landkreise Grafschaft Bentheim, Aurich, Emsland, Leer, Wittmund und der kreisfreien Stadt Emden an den Programmen der deutsch/niederländischen Zweckverbände Ems Dollart Region und EUREGIO beteiligt.
Förderanträge werden von dem
Programm-Management INTERREG der Ems Dollart Region
Postfach 1202
D-26828 Bunde
Tel.: 0031 597 521510
Fax.: 0031 597 522511
E-Mail: edr@edr.de
Internet: www.edr.org
und von der
Geschäftsstelle der EUREGIO
Postfach 1164
D-48572 Gronau
Tel.: 02562/702-0
Fax.: 02562/702-59
E-Mail: info@euregio.de
Internet: www.euergio.de
entgegengenommen.
Europäischer Sozialfonds (ESF)
Zusammen mit den Finanzmitteln des Landes Niedersachsen bilden die ESF-Mittel die Basis des Landesarbeitsmarktprogramms der Niedersächsischen Landesregierung. Die EU stellt in den Jahren 2000-2006 rd. 459 Mio. Euro aus dem ESF für Niedersachsen zur Verfügung. Die Fördermittel werden für eine Vielzahl von Programmen zugunsten unterschiedlicher Zielgruppen genutzt.
Die Fondsverwaltung für alle niedersächsischen ESF-Mittel liegt beim Referatsteil 14. Dort wird der überwiegende Teil der einzelnen Programme auch fachlich betreut. Einige Programme werden von anderen Ressorts (MS, MK, MWK, MJ) begleitet.
Für die Bewilligung der Projekte, die Auszahlungen der Fördermittel und die Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwendung ist die NBank zuständig.Weitere Bewilligungsstellen sind die Hochschule Vechta, das NLZSA und das Landesjugendamt.Die NBank berät im öffentlichen Auftrag potentielle Antragsteller über die Arbeitsmarktprogramme des Landes Niedersachsen und des ESF.
Ziel 2-Programm/ESF-Teil
Die unter das Ziel 2 fallenden Förderprogramme des ESF gelten nur in bestimmten, mit der Kommission abgestimmten Fördergebieten.Die Besonderheit dieser Förderung liegt in der engen Verknüpfung von Arbeitsmarktprojekten (ESF-Förderung) mit den jeweiligen regionalen Entwicklungskonzepten in den Fördergebieten und der Infrastruktur- und Wirtschaftsförderung aus anderen Strukturfonds.
Die ESF-Förderung hat eine explizit arbeitsmarktpolitische Ausrichtung. Die ESF-Förderung wird daher auf regionale oder lokale Projekte konzentriert, die der spezifischen Situation des jeweiligen Fördergebietes entsprechen.
Die Maßnahmen des ESF sollen die Maßnahmen des EFRE unterstützen und mit ihnen verzahnt sein.
Die EU stellt für den ESF-Teil des Ziel 2-Programms rd. 54 Mio. Euro zur Verfügung.
Ziel 3-Programm (ESF)
Die im Rahmen des Ziel 3-Programms entwickelten Unterprogramme gelten flächendeckend in ganz Niedersachsen.
Die ESF-Förderung hat eine explizit arbeitsmarktpolitische Ausrichtung. Die Orientierung der Maßnahmen an den Erfordernissen der regionalen Arbeitsmärkte gehört ebenso wie die teilnehmer- oder zielgruppenbezogene Konzeptionierung der Projekte dazu.Schwerpunkte sind z. B. Maßnahmen zur Eingliederung von Jugendlichen, Arbeitslosen und Sozialhilfebeziehenden in den Arbeitsmarkt. Die Frauenförderung hat einen hohen Stellenwert.Im Rahmen der präventiven Arbeitsmarktpolitik werden in großem Umfang Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen gefördert.
Die EU stellt für das Ziel 3-Programm rd. 405 Mio. Euro ESF-Mittel zur Verfügung.
Gemeinschaftsinitiative EQUAL (ESF)
Ziel der Gemeinschaftsinitiative EQUAL ist die Förderung neuer Methoden zur Bekämpfung von Diskriminierungen und Ungleichheiten am Arbeitsmarkt.
Gefördert werden regionale und sektorale Entwicklungspartnerschaften, die besonders innovative und grenzüberschreitende Maßnahmen durchführt.
Die GI EQUAL wird als Bundesprogramm mit Beteiligung der Länder umgesetzt.Eigene Länderbudgets bestehen nicht. Bei der Programmauswahl hat das Land ein Mitspracherecht.