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Flugsicherungsorganisationen

Die fachliche Planung der An- und Abflugstrecken an Flughäfen, die Flugbewegungslenkung sowie die Überwachung des Flugverkehrs ist Aufgabe der Flugsicherungsorganisationen. Dabei haben sie nach dem Luftverkehrsgesetz auf den Schutz der Bevölkerung vor unzumutbarem Fluglärm hinzuwirken; die Aspekte der Flugsicherheit haben jedoch immer Vorrang.

Bei der Planung der An- und Abflugstrecken sind die Richtlinien und Vorschriften der ICAO (International Civil Aviation Organization) zu beachten. Ziel ist eine sichere und geregelte Verkehrsabwicklung, die jederzeit den flugbetrieblichen Voraussetzungen ("fliegerische Machbarkeit") entsprechen muss. Nach den international gültigen Vorschriften haben die Aspekte der Flugsicherheit absoluten Vorrang - auch vor den Interessen des Umwelt- und Lärmschutzes. So muss z.B. der Verlauf von Abflugstrecken möglichst konfliktfrei wie auch fliegerisch umsetzbar sein. Dies gilt vor allem in Hinblick auf andere Anflug- und Überflugstrecken, für die ordnungsgemäße Anbindung an die Luftstraßen des darüber liegenden Luftraums und für Verfahren an benachbarten Flugplätzen (z.B. Fliegerhorst Wunstorf). Um bei der Planung Aspekte der Lärmbelastung fundiert berücksichtigen zu können, betreibt die örtlich zuständige Flugsicherungsorganisation (DFS) das Planungstool NIROS (Noise Impact Reduction and Optimization System).

Die Darstellung von Flugverläufen im Nahverkehrsbereich des Verkehrsflughafens Hannover-Langenhagen kann im Internetauftritt der hierfür zuständigen DFS eingesehen werden.

Die DFS ist in der Fluglärmschutzkommission des Flughafens Hannover-Langenhagen vertreten und unterrichtet diese über die aus Lärmschutzgründen beabsichtigten Maßnahmen (§ 32b Abs. 2 LuftVG).

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