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Mobilität & Innovation

Mobilität und Verkehr sind wesentliche Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit von Industrieländern. Mobilität hat einen sehr hohen Stellenwert in Niedersachen und bildet einen Schwerpunkt der Verkehrspolitik.

Die Weiterentwicklung elektrischer Antriebskonzepte ist ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung nachhaltige Antriebskonzepte mit dem Ziel der Verringerung der Abhängigkeit von Ölimporten sowie zur Reduzierung von CO2- und lokalen Schadstoffemissionen. Ebenso kommt Elektromobilität im Hinblick auf ihre industriepolitische Bedeutung künftig eine bedeutende Rolle zu. Die hier aufkommenden technologischen Komponenten werden nicht nur bestehende Antriebsysteme ersetzen, sondern vielmehr völlig neue Möglichkeiten im Gesamtverkehrs- und Energiesystem schaffen. Der Industrie ist der wichtigste Partner bei der Markeinführung der Elektromobilität und in Niedersachsen ist das der Automobilbau. Daneben entstehen neue Anwendungsformen des Transports, z.B. intermodale Verkehrsketten im innovative logistische Lösungen zur Verteilung der Güter.

Deshalb fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Vorhaben aus dem Forschungsbereich Energiespeicherung und Mobilität. Jüngste Landesprojekte sind die Unterstützung des Schaufenster "Unsere Pferdestärken werden elektrisch" der Metropolregion Hannover Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und die Einrichtung einer Landesinitiative Energiespeicher und -systeme sowie einer Landesinitiative Mobilität.

eCall/i_HeERO Projekt:

Beim i_HeERO Projekt geht es um die Umsetzung des europäischen Pkw-Notrufs „eCall" in mehreren europäischen Staaten. In Niedersachsen betreibt über das MW im Rahmen des i_HeERO-Projektes federführend für 58 Partner aus 12 Mitgliedsstaaten der EU sowohl die Aufrüstung der Notrufannahmestellen in Europa als auch deren technische Fortentwicklung (z.B. eCall für Motorräder und Lkw).

Damit wird sichergestellt, dass die durch die EU vorgegebenen Fristen eingehalten werden für die Betriebsfähigkeit der Notrufannahmestellen (Oktober 2017) und für die pflichtgemäße Ausrüstung der Neuwagen in der EU (April 2018).

Diese Entscheidung wurde nach einem Antrag des Landes im Rahmen des CEF-Programms (Connecting Europe Facility; ehemals Transeuropäische Netze) am 30.06.2015 getroffen.

Damit fließen Niedersachsen 15 Mio. € als Zuschussmittel zu, die für die Umsetzung des Projektes in Deutschland und Europa genutzt werden.

Ansprechpartner ist für das Projekt Herr Michael Schäfer, Ref. 40, Tel. 120-7809, Michael.Schaefer@MW.Niedersachsen.de.


Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Michael Schäfer

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Tel: 0511/120-7809
Fax: 0511/120-997809

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