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Brexit - Informationen für Unternehmen

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Eine Taschenuhr Uhr mit britischer und EU-Fahne - Fahne, Grossbritannien, EU, Europäische Union, Symbol, Emblem, Sterne, Sternenkranz, Taschenuhr, Uhr, Zeit, symbolisch, 5 vor 12.  

Die Uhr tickt…

Mit knapper Mehrheit haben die Britinnen und Briten im Referendum am 23. Juni 2016 für den Austritt gestimmt. Im März 2017 teilte Premierministerin May der EU die Austrittsabsicht des Landes mit.

Seitdem läuft die Zeit: Die EU und das Vereinigte Königreich haben verhandelt, wie der Austritt ablaufen soll.

Das ausgehandelte Austrittsabkommen, das eine Reihe von Bedingungen festschreiben sollte und eine Übergangszeit vorsah, in der über die künftigen Beziehungen verhandelt werden könnte und in der das Vereinigte Königreich quasi weiter als EU-Mitglied gelten sollte, ist am 15. Januar vom britischen Unterhaus abgelehnt worden.

Noch könnte das Vereinigte Königreich – mit Zustimmung der EU – den Austrittstermin verschieben. Geschieht das nicht, endet die EU-Mitgliedschaft des Vereinigtes Königreichs am 29. März 2019 um Mitternacht, so sieht es Artikel 50 des EU-Vertrages vor. Das Land würde automatisch zum Drittstaat, in dem EU-Regelungen nicht mehr gelten.


Ein solcher no deal-Brexit hätte für alle Beteiligten gravierende Folgen. Ein paar Beispiele:

  • Wo bisher der europäische Binnenmarkt ungehinderten Handel ermöglichte, müssten nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO Zölle erhoben werden. Das würde mehr Aufwand bedeuten, Zeit und Geld kosten.
  • Technische Standards und Zertifizierungen, die überall in der EU gelten, könnten im Handel mit dem Vereinigten Königreich nicht mehr angewandt werden, es müssten neue Regelungen her.
  • Auch die bisherigen Regelungen für die gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen würden im Austausch mit dem Vereinigten Königreich nicht mehr gelten.

Die andauernde Unsicherheit, ob ein geordneter Austritt gelingt oder es zu einem chaotischen no deal-Brexit kommt, ist für Unternehmen und Beschäftigte belastend.


Vorbereitungen auf den Brexit

Um negative Folgen des Brexit zu vermeiden oder wenigstens abzumildern, müssen sich alle Beteiligten rechtzeitig auf Veränderungen einstellen.Die gilt insbesondere für die niedersächsischen Unternehmen, deren Lieferketten engen mit denen Großbritanniens verflochten sind.


Eine Herausforderung ist die Vorbereitung auf den Brexit vor allem für kleinere Unternehmen, die bisher nur im europäischen Binnenmarkt aktiv waren und keine Erfahrungen im Handel mit Staaten außerhalb der Europäischen Union haben.


Um die niedersächsischen Unternehmen bei Ihrer Vorbereitung auf den Brexit zu unterstützen, sind auf unserer Webseite einschlägige Informationen, Checklisten und Leitfäden zum Thema gebündelt. Zudem hat das Wirtschaftsministerium einen Ansprechpartner benannt, an den sich niedersächsische Unternehmen mit ihren Fragen wenden können.

Ansprechpartner für die Unternehmen ist Dr. Niels Kämpny , Leiter der Abteilung Industrie und Maritime Wirtschaft.

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