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Land koordiniert verschiedene Breitband- und Digitalisierungsinitiativen im Wirtschaftsministerium

Althusmann: Gelingen des digitalen Wandels ist entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Niedersachsen


Während der heutigen Landtagsdebatte über die Digitalisierung hat Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann die Bedeutung des digitalen Wandels für Niedersachsen hervorgehoben und gleichzeitig die ersten Planungen der Landesregierung für dieses Thema vorgestellt: „Der digitale Wandel birgt enorme Chancen für die Zukunft. Das Gelingen der digitalen Transformation ist unabdingbar für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts, die Entwicklung unserer Regionen und das Leben und Arbeiten der Menschen." Die Digitalisierung bedeute gesellschaftliche Veränderungen und erfasse alle Bereiche des täglichen Lebens. Daher sei sie eine Aufgabe aller Ressorts in enger Zusammenarbeit mit dem Bund, den Kommunen und der niedersächsischen Wirtschaft.

Als ein politischer Schwerpunkt der Landesregierung sollen im Rahmen der Digitalisierung in Niedersachsen in den kommenden Jahren unter anderem der flächendeckende Ausbau der glasfaserbasierten Breitbandinfrastruktur beschleunigt und die verschiedenen Förderprogramme von EU, Bund und Land stärker synchronisiert werden. Von Bundesregierung und Telekommunikationsunternehmen soll ein Konzept zur schnellen Schließung von Versorgungslücken beim Mobilfunkstandard 4G eingefordert werden. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen durch qualifizierte Beratungsangebote und Förderprogramme bei der Digitalisierung unterstützt werden.

Althusmann: „Der Erfolg der Digitalisierung wird davon abhängen, ob es gelingt, die Aktivitäten in den einzelnen Ressorts und der weiteren Akteure zu vernetzen, zu koordinieren, weiterzuentwickeln und zu vermitteln."

Aus diesem Grund wird für die Koordinierung des Digitalisierungsprozesses ab Januar ein Staatssekretär für Digitalisierung im Wirtschaftsministerium verantwortlich sein. Er wird die Koordinierung aller bisherigen Initiativen auf Landesebene sowie die Vernetzung der bisherigen Aktivitäten der Landkreise, kreisfreien Städte und der Region Hannover übernehmen. Alle mit dem Breitbandausbau und der Digitalisierung verbundenen Aufgaben werden somit zusammengeführt. Bis Mitte 2018 ist außerdem die Erstellung eines Masterplans geplant, für dessen Umsetzung bis 2022 eine Milliarde Euro an Landesmitteln zur Verfügung stehen soll.


Artikel-Informationen

14.12.2017

Ansprechpartner/in:
Herr Dr. Eike Frenzel

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