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Nach Ende der Kohleförderung: Niedersachsen unterstützt Wirtschaftsentwicklung des Helmstedter Reviers

Althusmann: Neuausrichtung bringt Herausforderungen und Perspektiven


Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute (Montag) im Rahmen der Veranstaltung „LandesDialog Kohle – Perspektiven für das Helmstedter Revier“

mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik über die Zukunft der Region im Schloss Schöningen diskutiert.

Nach dem Ende des Braunkohleabbaus im Jahr 2016 und dem bevorstehenden Rückbau bis 2020 befindet sich die Region wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich vor großen Herausforderungen. „Der Landkreis Helmstedt ist als deutsches Tagebaugebiet seit fast 300 Jahren durch den Braunkohletagebau geprägt. Damit die Region weiter lebendig bleibt, wollen wir sie unterstützen, Projekte zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der regionalen Wirtschaftsstruktur auszuarbeiten“, sagte Wirtschaftsminister Althusmann. Dies sei eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der Land Niedersachsen nicht nur finanziell, sondern auch durch Beratungen unterstützt.

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert daher bereits seit einiger Zeit gezielt die nachhaltige Gestaltung des Strukturwandels im Braunkohlerevier Helmstedt. Von 2017 bis 2020 erhält der Landkreis so knapp eine Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) um ein Regionalmanagement aufzubauen. Gleichzeitig können hierzu Möglichkeiten der Nutzung von Regionalbudgets und der Aufbau von Kooperationsnetzwerken kombiniert werden.

„Bund, Land und Landkreis haben sich heute einig gezeigt, dass wir die Herausforderungen auf allen Ebenen gemeinsam angehen wollen“, resümiert Minister Althusmann nach dem ersten Kohledialog. „Wir wollen eine wirtschaftspolitische Perspektive eröffnen, damit die Beschäftigten der hier ansässigen Industrie mit ihren beruflichen Qualifikationen weiter gute Arbeit leisten können und die Region so an der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung Niedersachsens teilhaben kann. Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung spielen vor allem leistungsfähige Unternehmen und zukunftsfähige Projekte vor Ort eine entscheidende Rolle“, so der Minister. Hier gebe es einige ermutigende Entwicklungen, die Perspektiven für die Region schaffen.

Artikel-Informationen

08.10.2018

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher Dr. Eike Frenzel, Pressesprecherin Julia Wolffson

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