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ÖPNV in den Landkreisen Harburg, Lüneburg und Stade wird mit Echtzeitinformationssystem ausgestattet

Minister Lies übergibt Förderbescheid an KVG Stade


Wirtschaftsminister Lies hat heute in Stade einen Förderbescheid an die KVG Stade übergeben. Der Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro soll für die Einrichtung sogenannter „Echtzeitinformationssysteme" verwendet werden.

Minister Lies sagte: „Um Wartezeiten zu vermeiden wollen Fahrgäste wissen, wann Busse und Bahnen tatsächlich abfahren. Es geht also nicht nur um die Abfahrtszeit laut Plan, sondern auch um Informationen über Verspätungen oder Störungen. Echtzeitinformationssysteme bieten den Fahrgästen genau diesen Mehrwert. Über Smartphones können die genauen Fahrtzeitenauch unterwegs abgerufen und so Umstiege oder Anschlussverbindungen besser geplant werden."

Um Echtzeitdaten für den ÖPNV bereitzustellen, werden mithilfe der Landesförderung technische Zusatzausstattungen angeschafft. Ziel ist es, alle Linien im südlichen Gebiet des Hamburger Verkehrsverbunds in den niedersächsischen Landkreisen Harburg, Stade und Lüneburg in das Echtzeitinformationssystem zu integrieren, um eine flächendeckende und vollständige Information für die Fahrgäste zu sichern.

Lies sagte weiter: „Aufgrund der großen Bedeutung von Echtzeitinformationssystemen für die Weiterentwicklung des ÖPNV haben wir seit 2014 eine spezielle Förderung aufgelegt. Unser Ziel ist es, moderne, vernetzte Echtzeitinformationssysteme im ÖPNV, so wie sie hier entstehen, landesweit aufzubauen. Im Rahmen dieser Förderung werden rund 39 Millionen Euro für bereits realisierte oder geplante Investitionsprojekte zur Verfügung gestellt."

Derzeit sind in folgenden Regionen bereits Echtzeitinformationssysteme in Betrieb oder befinden sich im Aufbau: Zweckverband Verkehrsverbund Bremen / Niedersachsen, Region Hannover, Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen, Zweckverband Großraum Braunschweig, Osnabrück, Hamburger Verkehrsverbund (LK Harburg, LK Lüneburg, LK Stade) und im Landkreis Celle.

Artikel-Informationen

25.07.2017

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Christian Haegele und Sabine Schlemmer-Kaune

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