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Startschuss für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 zwischen Bad Fallingbostel und Walsrode mit Verkehrsminister Olaf Lies

Lies: „Gefährliches Nadelöhr auf wichtigster Nord-Süd-Achse verschwindet“


Mit einem symbolischen Spatenstich hat heute Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies den Startschuss für den sechsstreifigen Ausbau der A 7 zwischen Bad Fallingbostel und Walsrode gegeben. Der acht Kilometer lange Bauabschnitt ist Teil einer Gesamtausbaumaßnahme, die von der Anschlussstelle Soltau-Ost bis zum Autobahndreieck Walsrode geht.

Verkehrsminister Olaf Lies: „Für die Auto- und Lkw-Fahrer bedeutet eine solche Baustelle natürlich auch immer Belastungen, aber am Ende können sie aufatmen. Mit dem heutigen Spatenstich beginnt der lang ersehnte sechsstreifige Ausbau der A 7 auch zwischen der Anschlussstelle Soltau-Ost und dem Dreieck Walsrode. In den 1950er Jahren gebaut, ist die A 7 in diesem Bereich mit ihren vier Spuren schon längst an ihre Belastungsgrenze gestoßen. Auch die Nutzung der Seitenstreifen zur Bewältigung der Spitzenbelastungen konnte hier nur temporär und provisorisch Abhilfe schaffen. Staus gehörten in diesem Streckenabschnitt zur Tagesordnung. Ich freue mich, dass wir mit dem Ausbau für einen besseren Verkehrsfluss und damit auch für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Ein gefährliches Nadelöhr auf Deutschlands wichtigster Nord-Süd-Achse der A 7 verschwindet.“

Der Bauabschnitt hat eine Länge von acht Kilometern. Die Verkehrsbelastung beträgt zurzeit etwa 65.000 Fahrzeuge täglich. Im Zuge der Ausbaumaßnahme müssen fünf Unterführungen neu gebaut werden. Bei Oerbke wird auf einer Länge von 1.300 Metern eine neue, drei Meter hohe Lärmschutzwand errichtet.

Verkehrsminister Lies dazu: „Niedersachsen ist das logistische Herz Europas. Eine zukunftsfähige, moderne Infrastruktur, die den Anforderungen der Verkehrssteilnehmer gerecht wird, ist die Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft. Der sechsstreifige Ausbau der A 7 trägt wesentlich zur Entspannung auf der vielbefahrenen Autobahn bei.“

Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2019 abgeschlossen sein. Die voraussichtlichen Baukosten liegen bei 58,3 Mio. Euro.

Die A 7 ist mit rund 960 Kilometern die längste nationale Autobahn Europas und Bestandteil des transeuropäischen Netzes. Sie stellt sowohl für den Wirtschaftsverkehr als auch für den touristischen Verkehr die wichtigste Nord-Süd-Verbindung im norddeutschen Raum dar.

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Artikel-Informationen

16.08.2016

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Christian Haegele und Sabine Schlemmer-Kaune

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Pressestelle
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30159 Hannover
Tel: (0511) 120-5428
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