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Vereinbarung zur Schleuse Lüneburg-Scharnebeck unterzeichnet

Althusmann: „Ziel ist es, Planung und Fertigstellung der Schleuse zu beschleunigen“


Der niedersächsische Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Lüneburg gemeinsam mit Vertretern des Bundes, der Freien und Hansestadt Hamburg, der Region und der IHK Lüneburg-Wolfsburg eine Kooperationsvereinbarung zur Planung der Schleuse Lüneburg-Scharnebeck unterzeichnet. Der vorgezogene Ersatzneubau der Schleuse ist als Maßnahme des Vordringlichen Bedarfs im Bundesverkehrswegeplan 2030 enthalten und auch im Wasserstraßenausbaugesetz verankert.

„Der Neubau der Schleuse ist wichtig, um die Durchgängigkeit im Elbe-Seitenkanal deutlich zu erhöhen. Bislang ist das heutige Schiffshebewerk das Nadelöhr. Mit der neuen Schleuse wird das norddeutsche Wasserstraßensystem mit einem Schlag leistungsfähiger. Das ist gut für die Wirtschaft und die Sicherheit. Ziel der heute unterzeichneten Vereinbarung ist es, die Planung und Fertigstellung der Schleuse zu beschleunigen", sagt Minister Althusmann.

Die aktuelle Vereinbarung sieht vor, dass das Land Niederachsen und die Freie und Hansestadt Hamburg über fünf Jahre jeweils 90.000 Euro pro Jahr bereitstellen. Weitere Mittel werden von den anderen Bündnispartnern getragen. Im Vordergrund der Vereinbarung steht, die öffentliche Akzeptanz des Vorhabens zu verbessern. Unter diesem Gesichtspunkt soll eine Agentur mit der kommunikativen Begleitung des Prozesses beauftragt werden. Sie soll u.a. die Vorteile der neuen Schleuse und die technisch herausfordernden Randbedingungen des Bauvorhabens den gesellschaftlichen Gruppen in der Region erläutern.

„Dass wir diese Kooperationsvereinbarung gemeinsam unterschreiben, ist auch der besonderen Allianz aus Wirtschaft, Umwelt und Politik zu verdanken. Wir werden uns weiterhin gemeinsam dafür einsetzen, dass der Neubau der Schleuse schnellstmöglich erreicht wird. Niedersachsen, Hamburg, die IHK sowie die Wirtschaft vor Ort ziehen an einem Strang", betont der Minister.

Artikel-Informationen

28.03.2018

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Dr. Eike Frenzel und Oliver Wagner

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