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erstellt am:
04.06.2026
Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Grant Hendrik Tonne, hat sich heute vor Ort über den Fortschritt der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Schweringen im Zuge der Landesstraße 351 informiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), der Gemeinde Schweringen sowie der Samtgemeinde Grafschaft Hoya besichtigte er die laufende Baumaßnahme.
Die Landesstraße 351 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen im Landkreis Nienburg/Weser. Sie verbindet zentrale Wirtschaftsstandorte zwischen Stolzenau und Hoya und wird sowohl vom Schwerlastverkehr als auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen stark genutzt. Ziel des Um- und Ausbaus der Ortsdurchfahrt ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Leistungsfähigkeit der Strecke zu verbessern und die Infrastruktur an die heutigen Anforderungen anzupassen.
Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden barrierefreie Bushaltestellen geschaffen, Gehwege modernisiert und die Verkehrsführung für Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrende verbessert. Darüber hinaus werden die Straßenentwässerung sowie Regen- und Schmutzwasserkanäle saniert und damit die Infrastruktur der Gemeinde langfristig gestärkt. Die Bauarbeiten haben Anfang Mai begonnen und sollen bis Ende des Jahres 2026 abgeschlossen werden.
Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Bedeutung der Investition für die Region:
„Mit der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Schweringen investieren wir gezielt in eine sichere, leistungsfähige und moderne Infrastruktur. Gerade in ländlichen Räumen sind gut ausgebaute Straßen unverzichtbar – für die Menschen vor Ort, für Unternehmen und für die Landwirtschaft. Die L 351 ist eine wichtige Lebensader im Landkreis Nienburg. Mit dieser Maßnahme verbessern wir nicht nur die Verkehrssicherheit und die Barrierefreiheit, sondern stärken zugleich die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region. Das ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Niedersachsen mit einem neuen Tempo fit für die Zukunft machen.“
Britta Lux, Leiterin des regionalen Geschäftsbereichs Nienburg der NLStBV: „Dieses wichtige Infrastrukturprojekt ist seit Mai in der Umsetzung und damit nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar geworden. Die aktuelle Verkehrsführung verlangt allen hier vor Ort viel Geduld ab. Sie gibt uns aber auch den Spielraum, effizient und zügig zu bauen. Deswegen bedanke ich mich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie bei der Gemeinde für ihr Verständnis und versichere, dass wir die Einschränkungen so kurz wie möglich halten.“
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Etwa 80 Prozent der Kosten trägt das Land Niedersachsen, rund 20 Prozent die Samtgemeinde Grafschaft Hoya.
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erstellt am:
04.06.2026