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11,4 Millionen Euro für Fachkräftebündnisse in Niedersachsen

Minister Althusmann: Fachkräftesicherung findet in den Regionen statt


Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat zum 1. September 2018 die Anerkennung der acht Regionalen Fachkräftebündnisse im Rahmen der landesweiten Fachkräfteinitiative Niedersachsen bis 2021 verlängert. Mit den Anerkennungen erhalten die Regionalen Fachkräftebündnisse für die kommenden drei Jahre regionale Budgets in Höhe von insgesamt 11,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds (ESF) und des Landes. Aus diesen Mitteln können Fachkräfteprojekte gefördert werden, die durch die Fachkräftebündnisse im Hinblick auf den regionalen Bedarf fachlich positiv bewertet werden.

Dazu erklärt Niedersachsen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Suche nach qualifizierten Fach- und Arbeitskräften ist eines der drängendsten Probleme vieler Unternehmen. Hier arbeitet das Land mit den Regionalen Fachkräftebündnissen, um vor Ort passgenaue Lösungen für den steigenden Fachkräftebedarf zu finden. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit soll fortgeführt und weiterentwickelt werden.“ Hintergrund ist die positive Entwicklung des niedersächsischen Arbeitsmarkts, die in manchen Regionen Niedersachsens für nahezu Vollbeschäftigung sorgt – und dadurch die heimische Wirtschaft in manchen Bereichen vor große Schwierigkeiten bei der Personalsuche stellt.

In den Fachkräftebündnissen sind die regionalen Arbeitsmarktakteure organisiert, darunter die Landkreise und kreisfreien Städte, Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern, Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften, sowie Agenturen für Arbeit und/oder Jobcenter. Großer Wert wurde auf die flächendeckende Abdeckung ganz Niedersachsens durch landkreisübergreifende Regionale Fachkräftebündnisse gelegt, was durch die Anerkennung der acht landkreisübergreifend tätigen Bündnisse weiterhin sichergestellt ist.

Die Fachkräftebündnisse wurden erstmals im August 2015 anerkannt und haben seitdem über 70 Fachkräfteprojekte mit auf den Weg gebracht. Gute Praxisbeispiele sind unter anderem der Aufbau oder die Weiterentwicklung von „Welcome Centern“ zur Betreuung von internationalen Fachkräften und Unternehmen in gleich mehreren Regionalen Fachkräftebündnissen. Ein anderes positives Förderbeispiel sind die Projekte „Back2Job“, mit denen in der Region Hannover arbeitslose Ingenieurinnen so qualifiziert werden, dass sie nach längeren Familienzeiten wieder in ihrem erlernten Beruf arbeiten können. Das Projekt läuft so erfolgreich, dass es bereits zum dritten Mal durchgeführt wird.


Weitere Informationen zu den Regionalen Fachkräftebündnissen finden Sie unter:

http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/arbeit/fachkraeftesicherung_niedersachsen/regionale_fachkraeftebuendnisse/regionale-fachkraeftebuendnisse


Artikel-Informationen

24.08.2018

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher Dr. Eike Frenzel, Pressesprecherin Julia Wolffson

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