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LI Food - Landesinitiative Ernährungswirtschaft



Die Ernährungswirtschaft ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Niedersachsen (nach Automotive) und hat herausragende Bedeutung für die wirtschaftliche Struktur und Entwicklung sowie für den Arbeitsmarkt. Die Ernährungsindustrie ist geprägt von einer hohen Zahl überwiegend mittelständischer Unternehmen, die in der Regel über keine eigene Forschung und Entwicklung verfügen und daher Innovationen nur sehr beschränkt selbst betreiben können. Gleichzeitig ist die Branche zum Erhalt ihrer Zukunftsfähigkeit aber auf kontinuierliche Innovationen angewiesen. Denn sie ist immer wieder mit neuen Technologien konfrontiert, die in den Unternehmen zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit und um den steigenden Ansprüchen der Verbraucherinnen und Verbraucher an die Lebensmittelproduktion gerecht zu werden, etabliert werden müssen.


Mit der LI Food - Landesinitiative Ernährungswirtschaft will die Landesregierung den Wirtschafts- und Innovationsstandort Niedersachsen im Bereich Ernährungswirtschaft nachhaltig sichern und stärken. Die Universität Vechta und das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück führt mit dem Unterauftragnehmer Seedhouse Accelerator GmbH die Landesinitiative.


Kernaufgaben der Landesinitiative Ernährungswirtschaft sind die Initiierung und Begleitung von FuE-Projekten, die Wettbewerbsunterstützung und die Fördermittelberatung zur Unterstützung von Innovationen und des Technologietransfers in die Ernährungswirtschaft. Dabei steht die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Innovationsprozessen sowie der Wissensvernetzung im Fokus.

In fünf Handlungsfeldern soll die LI Food Impulse für mehr Innovationen setzen:

  • Lebensmittelverarbeitung und –sicherheit, Lebensmittelbiotechnologie,
  • Wertstoffströme,
  • Digitalisierung der Ernährungswirtschaft,
  • alternative Proteine und
  • gesunde Ernährung.

Die Netzwerkbildung sowie der Wissenstransfer sollen insbesondere durch drei Querschnittsthemen vorangebracht werden:

  • Nachhaltigkeit durch Innovation,
  • Entrepreneurship, insbesondere Start-ups und neue Geschäftsmodelle und
  • Gesellschaftliche Akzeptanz neuer Technologien und Produkte.





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