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Lies: „Delegationsreise war ein voller Erfolg"

Am Ende seiner viertägigen Russlandreise hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies ein positives Fazit gezogen. „Die Delegationsreise ist genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt", betonte Lies. Gerade in schwierigen Zeiten sei es wichtig, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland nicht abreißen zu lassen und neue Wege einer guten und konstruktiven Partnerschaft zu finden.

Wörtlich sagte Lies: „Mein Aufenthalt in Russland hat mich beeindruckt. Vor allem die Offenheit und das aufrichtige Interesse, das unserer Delegation aus Niedersachsen entgegengebracht wurde, haben mich sehr gefreut. Sowohl in Krasnodar als auch in Moskau wurde unsere Delegation mit offenen Armen empfangen. Das Interesse Russlands an deutschen Investitionen ist weiterhin groß. Auch niedersächsische Unternehmerinnen und Unternehmer sehen trotz der Sanktionen bzw. der russischen Gegenmaßnahmen nach wie vor in Russland Marktpotenzial, vor allem wenn es gelingt Nischen zu bedienen. Russland und Deutschland müssen wieder näher aneinander rücken. Wirtschaftliche Beziehungen sind dabei ein Baustein für gesunde Beziehungen. Mit meiner Reise wollte ich auch ein Signal setzen: Ich habe die Hoffnung, dass es ein greifbares Ende der Sanktionen in Schritten gibt. Wenn wir eine Stabilisierung auf dem Kontinent haben wollen, dann geht das nicht gegen, sondern nur mit Russland."

Minister Olaf Lies war vom 16.10.2016 bis 19.10.2016 mit einer 40-köpfigen Wirtschaftsdelegation aus Niedersachsen in Russland. Stationen der Reise waren die landwirtschaftlich geprägte, südrussische Region Krasnodar und Moskau.
Die Delegation besuchte in Krasnodar das deutsche Unternehmen Claas und wurde in Krasnodar und Moskau von Vertretern der deutschen Botschaft, der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer sowie von Vertretern deutscher Firmen wie Continental und Sartorius über die Chancen und Herausforderungen wirtschaftlicher Aktivitäten im Land informiert. In Krasnodar hatte das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der IHK-Hannover eine Kontaktbörse für die mitreisenden niedersächsischen Unternehmerinnen und Unternehmer und russische Unternehmer organisiert. In Moskau informierten Experten zu branchenspezifischen und aktuellen Themen wie Importsubstitution, Lokalisierung sowie Anforderungen beim Zoll und der Logistik.

An beiden Standorten haben ebenso Gespräche mit hochrangigen politischen Vertretern der Regionen, den Gouverneuren und Ministern stattgefunden. Ebenso hat Lies die Gelegenheit im Rahmen dieser Reise genutzt, um mit Kammern, Verbänden und Stiftungen über die politische und wirtschaftliche Lage, die Auswirkungen der Sanktionen sowie gesellschafts- und sozialpolitische Fragen zu sprechen.

Lies abschließend: „Unsere Delegationsreise war ein voller Erfolg. Wir Deutschen sind hier in Russland gewünschte Gäste. Trotz einer Reihe von Unsicherheiten bietet Russland für deutsche und niedersächsische Unternehmen interessante Perspektiven. Wichtig ist nun, dass sich Russland und Deutschland auch auf politischer Ebene wieder annähern."


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Artikel-Informationen

19.10.2016

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Christian Haegele und Sabine Schlemmer-Kaune

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
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30159 Hannover
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