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VMK will synthetische, strombasierte Kraftstoffe auf EU-Flottenverbrauchswerte anrechnen lassen

Althusmann: Niedersachsen wird von steigender Nachfrage innovativer Treibstoffe profitieren


Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann begrüßt einen Beschluss der Verkehrsministerkonferenz (VMK), der fordert, dass es den Automobilherstellern künftig erlaubt sein soll, sich auch durch synthetische, strombasierte Kraftstoffe erzielte CO2-Einsparungen auf ihre Flottenverbrauchswerte anrechnen zu lassen.

Althusmann: „Die Anrechnungsmöglichkeit synthetischer, aus erneuerbaren Energien hergestellter Kraftstoffe wie etwa Wasserstoff auf die CO2-Emissionen würde der Produktion und Weiterentwicklung innovativer Treibstoffe in einem Energieland wie Niedersachsen einen großen Schub verleihen. Eine steigende Nachfrage nach strombasierten Kraftstoffen ist gleichzeitig die Voraussetzung, um die zukunftsweisenden Power-to-X-Technologien auch in Niedersachsen in industriellem wie auch mittelständischem Rahmen aufzubauen.“

Bislang zielen die Flotten-Emissionsvorgaben der EU vor allem auf verstärkte Anstrengungen der Automobilhersteller bei der E-Mobilität ab: So gelten E-Fahrzeuge innerhalb der Berechnung grundsätzlich als emissionsfrei, auf wenn der eingesetzte Strom zum Teil fossil erzeugt wird.

Minister Althusmann: „Der Absatz von Elektrofahrzeugen verläuft trotz verschiedener Prämienanreize bislang schleppend. Den Automobilherstellern in Deutschland drohen massive Strafzahlungen, wenn sie die Emissionsziele nicht einhalten. Der Einsatz synthetischer, strombasierter Kraftstoffe kann dazu beitragen, Treibhausgase zu reduzieren und die Automobilindustrie mit etwa 1 Million Arbeitsplätzen - davon rund 200.000 allein in Niedersachsen - vor erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen zu bewahren.“

Der VMK-Beschluss wird der EU über die Bundesregierung übermittelt.


Artikel-Informationen

19.10.2018

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher Dr. Eike Frenzel, Pressesprecherin Julia Wolffson

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