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Krieg in der Ukraine

Informationen für die Wirtschaft


Zahlreiche Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen nach Russland oder in die Ukraine sind von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine betroffen. Auf dieser Seite haben wir Informationen für niedersächsische Unternehmen gebündelt.

Hotlines des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums

Für Unternehmen, die aufgrund des Krieges in der Ukraine in Not geraten sind:

0511 120 5677 (Mo. - Fr., 9:00 - 16:00 Uhr)

Bei Fragen zur Außenwirtschaft/-handel:

0511 120 5678 (Mo. - Fr., 9:00 - 16:00 Uhr)

Allgemeine Informationen für die Wirtschaft

Die Industrie- und Handelskammer Hannover hat aktuelle Informationen für Unternehmen aufbereitet.

Aktuelle Wirtschaftssanktionen

Die Europäische Union hat als Reaktion auf die russische Invasion in die Ukraine mehrere Sanktionspakete beschlossen. Die Strafmaßnahmen zielen auf die russische Wirtschaft und die politische Elite.

Der aktuelle Stand der Sanktionen ist auf der Homepage des Europäischen Rats veröffentlicht. Außerdem stellt die Kommission FAQ zur Verfügung.

Auf der Internet-Seite des Bundeswirtschaftsministeriums finden Sie Fragen und Antworten zu den Russland-Sanktionen.

Die Außenhandelskammer (AHK) Russland und Germany Trade & Invest veröffentlichen ebenfalls laufend aktualisierte Informationen zu den Russland-Sanktionen.

Informationen zu den Finanzsanktionen gegen Russland stellt die Bundesbank auf ihrer Internetseite zusammen.

Finanzielle Unterstützung

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Hilfen für Unternehmen angekündigt, die von den Sanktionen gegen Russland betroffen sind. Bereits jetzt können die bestehenden ERP- und KfW-Förderkreditprogramme zur Deckung eines kurzfristigen Liquiditätsbedarfs in Anspruch genommen werden.

Embargos und Ausfuhrkontrollen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)veröffentlicht aktuelle Informationen zu Finanz- und Wirtschaftssanktionen. Dort finden sich auch Ansprechpartner bei Fragen zu einem beabsichtigten Ausfuhrvorhaben, zu Empfängern in Russland oder zur Einstufung von Gütern sowie zu rechtlichen Grundsatzfragen.

Cyber-Sicherheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Maßnahmenempfehlungen im Hinblick auf die aktuelle Lage in der Ukraine zusammengestellt.

Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen)

Die Bundesregierung hat die Übernahme von Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) und Investitionsgarantien für Russland und Belarus am 24. Februar 2022 bis auf Weiteres ausgesetzt. Es werden für diese Länder keine Anträge auf Übernahme von Exportkreditgarantien und Investitionsgarantien bearbeitet. Am 26. Februar 2022 ist zudem ein EU-weites Verbot von Exportkredit- und Investitionsgarantien für Russland in Kraft getreten. Bereits bestehende Exportkredit- und Investitionsgarantien sichern Exporteure, finanzierende Banken und Investoren weiterhin gegen Zahlungsausfälle und politische Risiken in Russland und Belarus ab.

Weitere Informationen:

https://www.investitionsgarantien.de/

https://www.agaportal.de/

Handelsvolumen Niedersachsens mit Russland und der Ukraine

Der Warenwert der Einfuhren aus Russland nach Niedersachsen belief sich im Jahr 2021 auf 1,2 Milliarden Euro, der Warenwert der Ausfuhren aus Niedersachsen nach Russland auf 1,6 Milliarden Euro. Auf der Rangliste der wichtigsten Handelspartner bei den Einfuhren lag Russland bis zum Jahr 2021 (Januar bis November) auf Platz 22, bei den Ausfuhren auf Platz 16.

Der Warenwert der Einfuhren aus der Ukraine belief sich bis November 2021 auf 360 Millionen Euro., der Warenwert der Ausfuhren aus Niedersachsen in die Ukraine auf 294 Millionen Euro. Die Ukraine lag 2021 auf Platz 40 der wichtigsten Handelspartner Niedersachsens.

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