Bode und Özkan: “Regionale Netzwerke verbessern Erwerbschancen von Migrantinnen und Migranten“
HANNOVER. „Regionale Arbeitsmarktnetzwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Erwerbschancen von Migrantinnen und Migranten“, betonten Arbeits- und Wirtschaftsminister Jörg Bode und Sozialministerin Aygül Özkan heute gemeinsam in Hannover.
Nach einer aktuellen Arbeitsmarktstudie des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr arbeiten regionale Arbeitsmarktnetzwerke bereits in 26 der landeweit 46 Landkreise und kreisfreien Städte sowie in der Region Hannover und der Universitätsstadt Göttingen daran, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund vor Ort zu verbessern.
Die Schwerpunkte der Kooperationsprojekte reichen von der Unterstützung zur Berufsorientierung über die Verbesserung von Sprachkompetenz und beruflicher Qualifikationen bis hin zur Beratung über die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen sowie zur Vermittlung in Ausbildung und Arbeit.
„Angesichts des demographischen Wandels ist die erfolgreiche Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt von zentraler Bedeutung für die zukünftige Entwicklung von Wachstum und Beschäftigung in Niedersachsen“, betonte Bode. „Netzwerke bündeln die Erfahrungen unterschiedlicher Träger. Dadurch können individuelle Begabungen und Kompetenzen leichter identifiziert und gefördert werden“, begrüßte Özkan die Vielzahl der Kooperationsprojekte.
Zum Abschluss einer Diskussion mit Experten aus der Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik vereinbarten die Ressortchefs, ihre Zusammenarbeit in der Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik weiter zu vertiefen.
Die Studie „Untersuchung regionaler Netzwerkstrukturen zur Arbeitmarktförderung für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen“ steht im Internet unter www.mw.niedersachsen.de als Anlage zu dieser Presseinformation zum Download zur Verfügung.
Artikel-Informationen
erstellt am:
09.09.2010
zuletzt aktualisiert am:
10.09.2010

