Niedersachen klar Logo

Zwei niedersächsische Stationen sind „Bahnhof des Jahres“

Althusmann: Attraktive Bahnstationen laden zum Reisen mit dem Zug ein


Der Bürgerbahnhof Cuxhaven sowie der modernisierte Bahnhof in Bad Bentheim wurden heute offiziell als „Bahnhof des Jahres“ 2019 ausgezeichnet. Die Sanierung und Modernisierung beider Bahnhöfe hat das Land Niedersachsen gefördert.

Seit 2004 verleiht die Allianz pro Schiene jedes Jahr die Auszeichnung an Bahnhöfe, der nach Ansicht der Jury den Reisenden den meisten Komfort mit Blick auf Serviceleistungen, Kundeninformation, Anbindungen und einladendes Ambiente bietet. Die Jury setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Verbände Pro Bahn, Verkehrsclub Deutschland, Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) sowie des Auto Club Europa.

Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Dass beide Gewinner der diesjährigen Auszeichnung ‚Bahnhof des Jahres‘ in Niedersachsen liegen, freut mich sehr. Ich gratuliere allen Beteiligten in Cuxhaven und in Bad Bentheim herzlich. Diese Beispiele zeigen, dass sich die Unterstützung des Landes auszahlt. Es würde mich freuen, wenn künftig weitere Bahnstationen so komfortabel für die Reisenden gestaltet werden, denn attraktive Bahnhöfe laden zum Reisen mit dem Zug ein.“

In Cuxhaven wurde 2013 und 2014 zunächst die Bahnstation und die Bahnsteige modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Für den Umbau haben das Land und die Deutsche Bahn insgesamt drei Millionen Euro investiert. Das Empfangsgebäude konnte anschließend unter anderem durch eine Landesförderung von 800.000 Euro ebenfalls modernisiert und barrierefrei umgebaut werden. Außerdem hat die vor Ort aus mehreren hundert Einwohnern und Unterstützern gegründete Genossenschaft ‚Bürgerbahnhof eG‘ die Umbauten mit finanziert.

In Bad Bentheim wurden 2016 und 2017 ebenfalls zunächst die Bahnstation und die Bahnsteige für rund vier Millionen Euro modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Hälfte dieser Kosten hat das Land Niedersachsen gemeinsam mit der Landesnahverkehrsgesellschaft übernommen. An den Kosten für die Sanierung und den Ausbau des Empfangsgebäudes hat sich das Land mit 400.000 Euro ebenfalls beteiligt.


Artikel-Informationen

19.09.2019

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher Dr. Eike Frenzel, Pressesprecherin Annette Schütz

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln