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Besuch in Remels: Verkehrsminister Tonne besucht Umbau der Einmündung L 24/K 10

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Infrastrukturplanung konkret wirkt“


Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hat heute das Bauprojekt zum Umbau der Einmündung der Ostertorstraße (L 24) und der Schützenstraße (K 10) in Remels im Landkreis Leer besucht. Vor Ort informierte er sich über den Stand der Arbeiten sowie über die vorgesehenen Verbesserungen für die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss. Mit der Maßnahme werden bestehende Defizite in der Gestaltung und Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes gezielt behoben.

Grundlage der Planung ist eine Verkehrsuntersuchung, die bestätigt hat, dass eine bedarfsgesteuerte Ampelregelung auch in Spitzenzeiten einen stabilen Verkehrsablauf ermöglicht. Ergänzend wird eine Linksabbiegespur aus Richtung Westen eingerichtet, wodurch sich insbesondere für den Verkehr aus der Schützenstraße die Wartezeiten künftig deutlich reduzieren.

Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne: „Mit dem Umbau schaffen wir eine klare und funktionale Lösung für einen Einmündungsbereich, der seit Langem an seine Grenzen gestoßen ist. Die Planung basiert auf belastbaren Daten und sorgt dafür, dass der Verkehr künftig geordnet und sicher geführt wird. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Infrastrukturplanung, die Mehrwerte schafft, konkret wirkt und wie die Rekordinvestitionen aus dem Gesamtbauprogramm 2026 dort ankommen, wo sie benötigt werden.“

Landrat Matthias Groote: „An dieser Kreuzung treffen zwei viel befahrene Straßen aufeinander, eine Landesstraße und eine Kreisstraße. Ich bin sehr froh, dass durch den Umbau die Verkehrssicherheit und die Funktionstüchtigkeit dieses wichtigen Knotenpunktes erhöht werden kann.“

„Mit dem Umbau des Knotenpunktes in Remels verbessern wir gezielt die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss. Die geplanten Maßnahmen, insbesondere die Ampelregelung und die neue Linksabbiegespur, sorgen künftig für einen spürbar reibungsloseren und sichereren Ablauf. Gleichzeitig schaffen wir barrierefreie Querungsmöglichkeiten und erneuern die Geh- und Radwege im Einmündungsbereich“, betont der Auricher Geschäftsbereichsleiter Frank Buchholz.

Hintergrund:

Die Bauarbeiten haben am 16. März 2026 begonnen und werden voraussichtlich Mitte Juni abgeschlossen. Die Umsetzung erfolgt in zwei jeweils rund sechswöchigen Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt wird die Schützenstraße voll gesperrt, während der Verkehr auf der Ostertorstraße eingeengt an der Baustelle vorbeigeführt wird. Im anschließenden zweiten Abschnitt wird der gesamte Knotenpunkt für etwa sechs Wochen vollständig gesperrt; ein Durchgangsverkehr ist in diesem Zeitraum weder auf der L 24 noch auf der K 10 möglich. Im Zuge der Maßnahme werden zudem die Querungsstellen barrierefrei ausgebaut sowie die Geh- und Radwege im Bereich der Einmündung und entlang der Schützenstraße erneuert. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Das Land Niedersachsen trägt 80 Prozent der Kosten, der Landkreis Leer übernimmt 20 Prozent.


Artikel-Informationen

erstellt am:
10.04.2026

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