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GRW-Förderung für neue Eis-Produktionsstätte: Land unter-stützt „Gelato Classico“ im Landkreis Osnabrück

Mit einer Förderung von über 8,5 Millionen Euro unterstützt das Land Niedersachsen gemeinsam mit dem Bund die Errichtung einer neuen Produktionsstätte der Gelato Classico – Die Eismanufaktur GmbH. Niedersachsens Staatssekretär für Wirtschaft, Matthias Wunderling-Weilbier überreichte den Zuwendungsbescheid an den Inhaber Ansgar Maßmann in Hilter im Landkreis Osnabrück.

Am Investitionsstandort Dissen am Teutoburger Wald soll in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen, hochmodernen Werks begonnen werden. Ziel ist es, Produktionskapazitäten auszubauen und die Prozesseffizienz zu steigern. Zugleich soll die Marktposition des Unternehmens im wachsenden Bio-Speiseeis-Segment langfristig gesichert und ausgebaut werden. Gelato Classico plant zudem, die Eisproduktion vollständig zu dekarbonisieren, indem es für eine nachhaltige Energieversorgung Wärmerückgewinnungssysteme, Wärmepumpen und Ökostrom einsetzt. Durch das Projekt werden 30 neue Dauerarbeitsplätze, davon sechs Ausbildungsplätze, geschaffen.

Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier: „Mit dieser Investition zeigt Gelato Classico, wie sich wirtschaftlicher Erfolg, Innovation und konsequenter Klimaschutz verbinden lassen. Das neue Werk stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Ernährungswirtschaft, schafft hochwertige Arbeitsplätze und setzt Maßstäbe für eine klimaneutrale Produktion. Solche Projekte sind ein klares Signal: Niedersachsen ist ein starker Standort für nachhaltige Industrie und regionale Wertschöpfung“.

Inhaber und Gründer von Gelato Classico, Ansgar Maßmann: „Als regionaler Betrieb fühlen wir uns der Region besonders verpflichtet und setzen auf lokale Partnerschaften. Wir freuen uns, dass wir uns mit dem Staatssekretär austauschen konnten, denn der direkte Dialog mit der Politik ist für uns ein wichtiger Impuls, um Innovation und regionale Wertschöpfung gemeinsam weiter voranzubringen.“

Hintergrund:

Die Fördermittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), die hälftig von Bund und Land gespeist wird. Ziel der GRW ist es, strukturschwächere Regionen gezielt zu stärken, Investitionen anzureizen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Gefördert werden insbesondere Vorhaben von Unternehmen, die durch Innovation, Wachstum und zusätzliche Beschäftigung einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten und damit gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Landesteilen unterstützen.


Artikel-Informationen

erstellt am:
10.04.2026

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