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Kreativwirtschaft in Niedersachsen ist im Aufwärtstrend

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens: „Beschäftigungsentwicklung ist erfreulich“


Im Auftrag des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums hat das renommierte ‚Büro für Kulturwirtschaftsforschung‘ ein aktuelles Monitoring zu den wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Niedersachsen vorgelegt. Danach verzeichnet die Branche im Vergleichszeitraum 2009 bis 2013 einen starken Aufwärtstrend. Nicht nur die Software-/ Games-Industrie sondern auch die Mehrheit der elf Teilmärkte, von der Musik- bis zur Designwirtschaft, erreichen zum Teil sehr gute Umsätze. Den Gesamtumsatz im Jahr 2013 beziffert die Studie mit rund 7,8 Mrd. Euro. Als besonders erfreulich bezeichnete Staatssekretärin Daniela Behrens die Beschäftigungsentwicklung. Derzeit zählt die Branche mehr als 65.000 Beschäftigte.

Staatssekretärin Daniela Behrens: „Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors steigt und nimmt kontinuierlich zu. In der Entwicklung des Erwerbstätigenmarktes liegen die niedersächsischen Kreativunternehmen inzwischen sogar vor der bundesweiten Entwicklung. Das ist mehr als erfreulich zumal in Niedersachsen bisher große Medien- und Softwarekonzerne fehlen. Die Devise ist: ‚Klein aber fein‘. Die ermittelten Daten bestärken uns darin, dieser Branche zukünftig noch mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.“

Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Andrea Hoops, betonte, sich kulturell und kreativ zu betätigen habe sowohl einen gesellschaftlichen als auch einen volkswirtschaftlichen Wert. „Unser Ziel ist es, dass sich Kreative, Kulturschaffende, Kultureinrichtungen, Hochschulen und weitere Bildungspartner stärker miteinander vernetzen. Gemeinsame Angebote wie Foren und Fortbildungsmodule sind hilfreich für Künstler und Absolventen kreativer Studiengänge. Diese benötigen teilweise eine bessere Basis, um von ihren Talenten auch angemessen leben zu können.“

Staatssekretärin Daniela Behrens kündigte die Einführung des neuen Kommunikationsformats „Werkstattgespräch Kreativwirtschaft“ an. Gemeinsam mit Kulturstaatssekretärin Hoops sollen mit den Akteuren der Kreativwirtschaft aktuelle Erfordernisse diskutiert und Handlungsansätze ermittelt werden. Das erste Werkstattgespräch mit der Literaturwirtschaft ist für den 16.03.2015 geplant.

Zudem sollen junge Kreativunternehmen im Rahmen eines Wettbewerbs die Möglichkeit bekommen, durch Coaching und Professionalisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Eine gezielte Förderung soll zur weiteren Stärkung der Kreativwirtschaft beitragen.

Staatssekretärin Daniela Behrens: „Wir wissen, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft auch für andere Branchen Impulsgeber und Innovationstreiber ist. Von neuartigen Methoden und Formen der Arbeitsgestaltung oder aber der Entwicklung nichttechnischer Innovationen in der Kreativwirtschaft können auch andere Branchen profitieren. Das steigert die Wettbewerbsfähigkeit der Gesamtwirtschaft.“

Technischer Hinweis:

Die Studie ‚Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft in Niedersachsen 2014‘ ist unter folgendem Link http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/wirtschaft/dienstleistungen/kulturwirtschaft/kulturwirtschaft-15251.html abrufbar.

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Artikel-Informationen

02.03.2015

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