Der Mittelstand ist strukturbestimmend in Niedersachsen:
• Statistisch gesehen gehören 99,6% der niedersächsischen Unternehmen zum Mittelstand.
• Etwa 71,5% der niedersächsischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind im Mittelstand tätig.
• Der Mittelstand ist der Ausbilder schlechthin: Über 78% der Auszubildenden werden im Mittelstand ausgebildet.
Wirtschaftspolitik in Niedersachsen ist in erster Linie immer Mittelstandspolitik.
Dem Mittelstand kommt damit die Bedeutung zu, die ihm gebührt. Wirtschaftspolitische Maßnahmen werden gebündelt und auf die Belange des Mittelstands ausgerichtet.
Neben einzelbetrieblichen, standort- und branchenbezogenen Fragestellungen gibt es eine Vielzahl branchenübergreifender wirtschaftspolitischer Themen, die für den Mittelstand von Bedeutung sind. Im Vordergrund stehen dabei die Reduzierung von Belastungen, der Abbau von Hemmnissen und die Bereitstellung gezielter Unterstützungsmaßnahmen zur nachhaltigen Stärkung der Betriebe.
Wichtige Handlungsfelder sind Kostenentlastungen für den breiten Mittelstand, Abbau von Bürokratie, Deregulierung und Privatisierung, fairer Wettbewerb für mehr Chancengleichheit im Markt und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Unternehmen durch Innovationen, Investitionen, Internationalität und Mobilität.
Das Forum Mittelstand und der Arbeitskreis Forum Mittelstand bilden die zentralen Dialogplattformen des Landes mit den Verbänden und Kammern des breiten Mittelstands, um die branchenübergreifenden Belange des breiten Mittelstands zu erörtern und Lösungsstrategien zu diskutieren.
Weitere Informationen zum niedersächsischen Mittelstand sowie zur Mittelstandsförderung können sie dem aktuellen "Bericht über die Lage der kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen" entnehmen.