Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr klar

Breitband in Niedersachsen

Niedersachsen ist entschlossen, seine digitale Infrastruktur auf die Zukunft auszurichten. Für die Menschen und die Wirtschaft im Lande.


Fehlende Breitbandabdeckung bremst die wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Ob es um die Anbindung der Unternehmenssoftware an die Cloud geht, das Home-Office der Architektin oder die Streaming- und Kommunikationsbedürfnisse der modernen Familie: Die Attraktivität eines Standorts wird heute entscheidend von der Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse mitbestimmt.

Die vorhandene Kupferinfrastruktur hat über viele Jahrzehnte gute Dienste geleistet, gelangt aber zunehmend an die Grenzen ihrer Kapazität. Glasfaseranschlüsse sind eine zukunftssichere aber kostenintensive Alternative. Da der flächendeckende Ausbau der Breitbandnetze durch die Telekommunikationsunternehmen alleine nicht absehbar ist, bedarf es vor allem in ländlichen Räumen der Unterstützung durch den Staat. Niedersachsen ist daher zusammen mit seinen Kommunen aktiv geworden und hat die Breitbandinitiative Niedersachsen gegründet.

Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, die so genannten weißen Flecken ohne ausreichende Versorgung zu identifizieren und durch gezielte Maßnahmen zu schließen. In der Initiative haben sich das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n), die kommunalen Spitzenverbände, die zuständigen Landesministerien sowie die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten kontinuierlich abzustimmen.

Mit der Einrichtung des Förderschwerpunktes Breitband im Rahmen der Regional- und Strukturpolitik der EU, der Aufstockung der Fördermittel um den Landesanteil der digitalen Dividende II und mit der Schaffung des Kommunalen Breitbanddarlehens bei der NBank hat die Landesregierung neue Rahmenbedingungen geschaffen und in Niedersachsen eine kluge Förderkulisse aufgebaut.

 
Landkreise profitieren von Förderung

Ein wesentlicher Bestandteil der Breitbandstrategie ist die regionale Orientierung. Weil die Ausgangssituationen vor Ort so unterschiedlich sind, organisieren in Niedersachsen die Landkreise und Kommunen in ihren jeweiligen Gebieten den Breitbandausbau. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung unterstützen die Beratungsinstitutionen des Landes wie b|z|n und NBank sie dabei, sämtliche Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen und zu kombinieren.

Eine Variante des staatlich geförderten Breitbandausbaus sind so genannte Betreibermodelle. Dabei errichten die Landkreise die passive Infrastruktur selbst, indem sie beispielsweise Glasfaserleitungen verlegen, und verpachten sie anschließend an einen Netzbetreiber . Das Land Niedersachsen bezuschusst diese Betreibermodelle mit bis zu fünf Millionen Euro. Dadurch können Landkreise eine zukunftsfähige Breitbandinfrastruktur für das schnelle Internet aufbauen und unterversorgte Gebiete zum Beispiel mit Glasfaserverbindungen bis direkt ins Gebäude anbinden. Diese Lösung ist aus technologischer Sicht besonders nachhaltig und zukunftssicher.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass im Wege der Wirtschaftlichkeitslückenförderung Telekommunikationsunternehmen dabei unterstützt werden, die Gebiete mit Hochgeschwindigkeitsbreitband zu versorgen, die sie selbst betriebswirtschaftlich nicht anschließen würden. Hier stehen pro Landkreis bis zu 2 Mio € zur Verfügung.

Nähreres entnehmen Sie bitte der aktuellen Breitbandbroschüre , die neben der Darstellung der neuen Förderkulisse auch auf Umsetzungsbeispiele eingeht. Oder wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartner im Wirtschaftsministerium:

Herr Klaus Ohlig, Tel. 0511/120-5526
Frau Andrea Leonhardt, Tel. 0511/120-5516
Herr Michael Helinski, Tel. 0511/120-5514
Frau Susanne Görschel, Tel. 0511/120-5518


 
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