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Lies: „Planungen für Bau der A 39 schreiten voran: Ich freue mich schon auf den ersten Spatenstich“

Wichtiger ‚Gesehen-Vermerk‘ des Bundes für 6. Bauabschnitt liegt vor


Die Planungen für den Weiterbau der A 39 (Wolfsburg-Lüneburg) schreiten weiter voran. Gestern hat das niedersächsische Verkehrsministerium zum sechsten Bauabschnitt der A 39 den wichtigen „Gesehen-Vermerk“ des Bundesverkehrsministeriums erhalten.

Mit dem ‚Gesehen-Vermerk‘ hat der Bund für den rund 20 Kilometer langen Abschnitt zwischen der B244 bei Wittingen und der L 289 bei Ehra seine ausdrückliche Zustimmung zu den erfolgten Vorplanungen des Landes Niedersachsen erteilt. Mit dem genehmigten Entwurf gibt es nun die verbindliche Grundlage, um die Planfeststellungsunterlagen zu erstellen. Vorgesehen ist nach jetzigem Stand, bis Mitte 2017 den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu stellen.

Minister Lies erklärte zum Fortgang der Planungen:

„Der ‚Gesehen-Vermerk‘ ist ein Beleg für die gute Planungsarbeit unserer Fachleute hier in Niedersachsen. Er beweist außerdem, dass das Land die Realisierung wichtiger Verkehrsprojekte entschlossen vorantreibt. Schritt für Schritt gehen wir jetzt an die Umsetzung. Wir arbeiten daran, dass an diesem Abschnitt der Baubeginn im Jahr 2019 erfolgen kann. Ich freue mich schon jetzt auf den ersten Spatenstich. Für den ersten Abschnitt der A 39 im Lüneburger Bereich und den siebten Abschnitt bei Wolfsburg setzen wir auf einen Baubeginn schon im Jahr 2018. Wir haben die A 39 zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet, der Bund hat das Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen. Jetzt wollen wir natürlich auch so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen.“


Stichwort A 39:

Die A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg ist als vierspurige Autobahn mit zwei Fahrstreifen plus Standstreifen pro Fahrtrichtung geplant und verbindet nach ihrer Fertigstellung die bestehende A 39 bei Wolfsburg mit der A 39 (früher A 250) Lüneburg - Hamburg.

Die gesamte Neubautrasse hat eine Länge von rund 105 km. Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 1,1 Milliarden Euro.

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Artikel-Informationen

22.04.2016

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher: Christian Haegele und Sabine Schlemmer-Kaune

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Pressestelle
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Tel: (0511) 120-5428
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