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Neue Förderrichtlinie für landesbedeutsame Buslinien

Althusmann: ÖPNV-Verbindung als zentraler Faktor für Lebensqualität und Verkehrssicherheit


Das Niedersächsische Verkehrsministerium fördert auch zukünftig den Ausbau landesbedeutsamer Buslinien – die dafür notwendige Förderrichtlinie ist kürzlich überarbeitet in Kraft getreten. Für das laufenden Jahr sind dafür bis zu 2,5 Millionen Euro eingeplant.

Landesbuslinien sollen günstige ÖPNV-Verbindungen dort schaffen, wo eine schienengebundene Ausweitung nicht möglich ist. Sie bieten komfortable, barrierefreie Fahrzeuge mit hoher Reisegeschwindigkeit und sind mit dem SPNV verknüpft.

Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen ist ein attraktiver, gut ausgebauter und sicherer ÖPNV unerlässlich: Er sorgt für mehr Lebensqualität und kann eine echte Alternative zum Auto darstellen – auf dem Land und in der Stadt. Ein guter ÖPNV sorgt aber auch für mehr Verkehrssicherheit und ist nicht zuletzt ein zentraler Faktor für die Umsetzung der Klimaschutzziele, die nur durch ein verändertes Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden können. Mit den landesbedeutsamen Buslinien bieten wir auch dort, wo keine Schienenstrecken liegen, eine hochwertige Ergänzung zum Bahnverkehr.“

Hintergrund:

Bereits seit 2016 unterstützt das Land Niedersachsen die Kreise und kreisfreien Städte dabei, landesbedeutsame Buslinien auszubauen, um eine attraktive Ergänzung zum Schienenverkehr in Niedersachsen zu schaffen. Zurzeit gibt es bereits 12 Buslinien, die mit einem hochwertigen Busangebot Lücken im SPNV-Netz schließen oder Orte mit einem hohen Verkehrsaufkommen bedienen.

Die überarbeitete Förderrichtlinie schafft günstigere Rahmenbedingungen, etwa durch einen höheren Fördersatz, der an steigende Betriebskosten angepasst ist, und erhöht somit den Anreiz, landesbedeutsame Buslinien einzurichten.

Die gesamte Förderrichtlinie zum Nachlesen finden Sie hier.



Artikel-Informationen

erstellt am:
05.05.2022

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