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Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Barbis

Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens: „Ortsumgehung ist von überregionaler und länderübergreifender Bedeutung“


Nach einer sechsjährigen Bauzeit hat heute Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens die Ortsumgehung Barbis im Zuge der Bundesstraße 243 freigegeben und dabei die überregionale und länderübergreifende Bedeutung der Straße für Niedersachsen und Thüringen hervor gehoben.

Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens: „Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Die neue Straße wird vor allem den Menschen zu Gute kommen, die in Barbis, Bartolfelde und Osterhagen wohnen. Der Verkehr ist mit der Grenzöffnung stark angestiegen. Die Ortumgehung sorgt jetzt für die notwendige Entlastung aber auch dafür, dass der Verkehrsfluss auf der Bundesstraße deutlich verbessert wird. Das wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaft und den Tourismus in der Region aus.“

Die B 243 verbindet die Südharzstädte Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Mackenrode und Nordhausen mit dem Autobahnnetz in Niedersachsen mit der A 7 und in Thüringen mit der A 38. Daneben dient die B 243 als südliche Verbindungsschiene für den Harz. Die Ortsumgehung soll die vorhandenen Ortsdurchfahrten Barbis und Osterhagen vom Durchgangsverkehr entlasten und umfährt die Ortschaften auf einer nördlich gelegenen Trasse. Um die Strecke zu realisieren mussten zehn Brücken gebaut werden, zwei davon sind Talbrücken. Die Odertalbrücke hat eine Länge von fast 500 Metern und besticht in zwei Endfeldern durch eine in Deutschland einzigartige Halbbogenkonstruktion aus Stahl, die zum Schutz des Auenwaldes in der Oderniederung angefertigt werden musste. Eine weitere Talbrücke wurde über das Winkeltal im Bereich der Kreisstraße 32 errichtet. Dieses Bauwerk hat eine Länge von 630 Meter. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahmen auf insgesamt rund 98 Mio. Euro. Hiervon entfallen auf die Brückenbauwerke etwa 44,7 Mio. Euro. Die Grunderwerbskosten betragen rd. 3,2 Mio. Euro.

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05.09.2014

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