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Wirtschaftsminister zeichnet auf der CeBIT Persönlichkeiten mit Preis „Leader in the Digital Age Award“ aus - Lies: „Potenziale der vernetzten Arbeit ausschöpfen“

Wirtschaftsminister Olaf Lies hat heute im Rahmen der CeBIT in Hannover die Preisträger des diesjährigen „Leader in the Digital Age Award“ (LIDA) bekannt gegeben und gekürt. Der Preis zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit innovativen Konzepten vernetzte Arbeitsprozesse in ihren Unternehmen bzw. für ihre Projekte in ganz besonderer Art und Weise realisiert haben.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies gratulierte den diesjährigen Preisträgern: „Die von uns ausgezeichneten Persönlichkeiten stehen für Veränderungen in der digitalen Zusammenarbeit und beweisen die Potenziale vernetzter Arbeit. Es ist wichtig, dass wir uns mit den Veränderungen in der Arbeitswelt beschäftigen und gerade auch den Mittelstand dafür sensibilisieren, dass neue Formen der Zusammenarbeit große Chancen bieten. Die jungen Generationen in unserer Gesellschaft leben ganz selbstverständlich eine vernetzte Kommunikation und erwarten dies auch im Berufsleben. Der Management-Preis ,Leader in the Digital Age Award’ zeichnet Beispiele aus, wo dieses vernetzte Arbeiten in ganz besonderer Art und Weise gelungen ist.“

Ausgezeichnet wurden vier Persönlichkeiten in den Kategorien „Manager of the Year“, „Project Leader of the Year“, „Non-Profit“ und „Newcomer“. Den Juryvorsitz hatte in diesem Jahr Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens inne.


Die diesjährigen Preisträger sind:

Manager of the Year 2014: Yves Poullet, CEO Euroclear

Die Clearinggesellschaft Euroclear mit Sitz in Brüssel wickelt für mehr als 2.000 Finanzinstitute in 90 Ländern Wertpapiertransaktionen ab, verwahrt Wertpapiere und Sicherheiten für ihre Klienten. Mit einem Wertpapierumsatz von 500 Milliarden Euro ist Euroclear das weltweit größte Clearing-System für internationale Wertpapiere und verwahrt ein Vermögen von 21,4 Milliarden Euro für seine Kunden.

Yves Poullet hat es als CEO von Euroclear geschafft, die Menschen im Unternehmen neu zu vernetzen. Das Unternehmen wächst rasant, doch mit den immer höheren Transaktionsvolumina gingen bisher ein wachsender Aufwand für IT und Backoffice einher. Mit Hilfe eines sogenannten Lean-Management-Projekts stellte Poullet Euroclear neu auf. Neue Kommunikationswege und Kommunikationsmöglichkeiten ermöglichten z.B. sogenannte cross-funktionale Whiteboard-Meetings, in denen auch Topmanager in den Dialog gehen. Dadurch und mit Hilfe von anderen Werkzeugen des Lean-Managements konnten Wissens-Monopole aufgebrochen werden. Ergebnis: Das Unternehmen wickelt ein um 30 Prozent höheres Transaktionsvolumen ab als vor dem Lean-Management-Projekt und arbeitet kundenorientierter und effizienter.

Project Leader of the Year 2014: Harald Schirmer, Continental AG

Harald Schirmer entwickelte für die Continental AG das GUIDE-Konzept. Dieses Konzept wählt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Guides aus, die als Leitfiguren für ihre Kolleginnen und Kollegen agieren und Vorbildcharakter haben sollen. Die Guides kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, Hierarchien und Altersgruppen des weltweit agierenden Unternehmens. Aufgabe der Guides ist es unter anderem, Unternehmenswerte zu vermitteln. Zudem entwickeln und testen die rund 400 Guides auch ein Rollenverständnis für ein Leadership 2.0. Mit dem GUIDE-Konzept ist es gelungen, innerhalb eines Jahres die Nutzung von Social Business auf 20.000 aktive Nutzer pro Monat im Konzern zu steigern.

Non Profit 2014: Sven Mildner, Initiator der Hochwasserkarte „Fluthilfe Dresden“

Die Elbe-Flut 2013 gab den Anlass zum ersten Hilfseinsatz, der von privaten Netznutzern mit Hilfe von Google und Facebook organisiert wurde. Durch die Facebook-Seite "Fluthilfe Dresden" und Google-Maps konnten sich die vielen freiwilligen Helfer vor Ort selbst organisieren und dort helfen, wo es am dringendsten erforderlich war.

Newcomer of the Year 2014: Anna-Katharina Alex, Gründerin Outfittery

Die Mode-Plattform Outfittery kombiniert den Komfort des Online-Einkaufs mit individueller Modeberatung. Kunden der Mode-Plattform Outfittery beantworten zunächst einige Fragen zu ihrem Kleidungsstil und ihren Größen, dann nehmen die Modeexpertinnen von Outfittery Kontakt mit den Kunden auf und stellen individuell auf sie abgestimmte Outfits zusammen, die direkt nach Hause geliefert werden. Trotz des zusätzlichen Services entsprechen die Preise den üblichen Ladenpreisen und die Kunden behalten und bezahlen nur, was ihnen gefällt.

Der LIDA Award wird bereits zum vierten Mal im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr verliehen. Ziel der Auszeichnung ist es, zukunftsfähige Managementmodelle für die Prinzipien des digitalen Zeitalters – Offenheit, Transparenz und Agilität – zu zeigen und die Menschen, die diese entwickeln, zu würdigen. Der Preis ist entstanden aus der Zusammenarbeit des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit mehr als 20 namhaften deutschen Unternehmen unter der Leitung von Dr. Willms Buhse, Experte für Digital Leadership. Die Preisträger wurden von einer Jury unter Vorsitz der Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens ausgewählt. Mitglieder der Jury waren: Oliver Frese, Vorstand Deutsche Messe AG, Elisabeth Höflich, CIO Continental AG, Cordelia Krooß, Senior Expert Change Management BASF und LIDA Award Gewinnerin 2012, Mari Kuraishi, Gründerin Global Giving und LIDA Award Gewinnerin 2013, Hagen Rickmann, Mitglied der Geschäftsführung T-Systems International, Prof. Dr. Beate Schneider, Vizepräsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Kurt De Ruwe, CIO Philips Lighting und LIDA Award Gewinner 2013, Dr. Herbert K. Haas, CEO Talanx AG, Dr. Willms Buhse, CEO der Managementberatung doubleYUU.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lidaaward.com

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Artikel-Informationen

erstellt am:
11.03.2014

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