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Radverkehr in Niedersachsen

Mehr Radverkehr bedeutet mehr Lebensqualität in den Städten und Gemeinden. Darüber hinaus spart Radverkehr Energie, Platz, entlastet von Lärm und Abgasen, fördert die Gesundheit und bietet beste Voraussetzungen für eine nachhaltige städtebauliche und verkehrliche Entwicklung. Hier liegen auch die größten Potenziale, denn 25 % aller PKW-Fahrten enden bereits nach zwei Kilometern.

Ziel ist es, den Radverkehr im Fahrradland Niedersachsen noch weiter voranzubringen. Dazu sollen das Fahrradklima verbessert, der bereits hohe Radverkehrsanteil weiter gesteigert, die Fahrradinfrastruktur optimiert und die Verkehrssicherheit verbessert werden.

Mit den vom Land initiierten Aktivitäten soll die Bereitschaft zur Fahrradnutzung gefördert werden. Näheres zu radverkehrlichen Themen in Niedersachsen finden Sie in unseren Broschüren " Fahrradland Niedersachsen 2017 ".

Radfahren in der Freizeit und im Urlaub hat in Niedersachsen Tradition. Mit dem Elberadweg, dem Weser-Radweg und dem EmsRadweg finden sich drei Niedersächsische Radfernwege unter den TOP10 der beliebtesten Radfernwege Deutschlands (ADFC Radreiseanalyse 2015). Die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH informiert in ihrem Radportal über Radfernwege, Tagestouren und viele nützliche Dinge für den Radurlaub.

Runder Tisch Radverkehr

Als Plattform zum Informationsaustausch von Radverkehrsthemen hat sich der "Runde Tisch Radverkehr" in Niedersachsen etabliert. Zweimal im Jahr erörtern die Radverkehrsverantwortlichen aus unterschiedlichen Institutionen Fragen zum Thema Radverkehr. Mit verschiedenen Fachvorträgen werden aktuelle Themen aufbereitet und dann diskutiert. Dies dient zur besseren Kommunikation der Radverkehrsthemen innerhalb des Landes und trägt dazu bei, die Netzwerke im Land zu verstärken.

Teilnehmende Institutionen:

  • Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
  • Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz
  • Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung
  • Niedersächsisches Kultusministerium
  • Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration
  • Niedersächsische Staatskanzlei
  • Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund
  • Niedersächsischer Landkreistag
  • Niedersächsischer Städtetag
  • Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
  • Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen
  • TourismusMarketing Niedersachsen GmbH
  • Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e.V. (AGFK)
  • Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V.
  • ADFC Niedersachsen e.V.
  • ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V.
  • Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
  • Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV)
  • TU Braunschweig
  • Ämter für regionale Landesentwicklung


    Radschnellwege

    Radschnellwege sind ein relativ neues Instrument der Verkehrsplanung. Sie dienen dazu, Quell- und Zielbereiche mit entsprechend hohem Radverkehrspotential über größere Entfernungen zu verknüpfen und durchgängig ein sicheres und attraktives Befahren mit höheren Reisegeschwindigkeiten zu ermöglichen. Sie sollen Stadtteile und Nachbargemeinden auf einem längeren Abschnitt direkt und möglichst umwegfrei verbinden. Damit tragen sie dazu bei, dass sich Pendlerverkehre verstärkt vom Auto auf das Fahrrad verlagern.

    Mit dem Modellprojekt in Göttingen hat Niedersachsen den ersten Radschnellweg in Deutschland gebaut. Um den Bau von Radschnellwegen weiter zu beschleunigen hat Niedersachsen Mittel in Höhe von 12,35 Millionen Euro für 2017 und 2018 zur Verfügung gestellt. Die Förderbedingungen wurden mit dem Fördererlass Radschnellwege für kommunale Radschnellwege vom 16. August 2017 festgelegt.

    Auch der Bund fördert Radschnellwege bis zum Jahr 2030. Der niedersächsische Anteil liegt bei ca. 2,65 Mio. € jährlich. Die Förderbedingungen sind in der Verwaltungsvereinbarung Radschnellwege 2017 – 2030 geregelt und können unter folgendem Link www.bmvi.de/Radschnellwege aufgerufen werden.


    Radverkehrsanalyse Niedersachsen

    Die in den Jahren 2015 bis 2017 durchgeführte Radverkehrsanalyse für Niedersachsen liefert erstmals fundierte Aussagen über das touristische Radverkehrsaufkommen und zur Wertschöpfung im niedersächsischen Radtourismus. Über begleitende Befragungen konnten zudem umfangreiche Daten über die Nutzer der Wege und die Qualität des Angebotes aus Kundensicht gewonnen werden. Die vorliegenden Ergebnisse bestätigen die gute Qualität des radtouristischen Angebotes in Niedersachsen und zeigen eine hohe Kundenzufriedenheit. Es wird deutlich, dass sich Investitionen in den Radtourismus für die Kommunen lohnen. Gemeinsames Ziel sollte es daher sein, die erworbene Wettbewerbsposition zu festigen und auszubauen. Die Daten der Radverkehrsanalyse liefern für die qualitative Weiterentwicklung des radtouristischen Angebotes wertvolle Informationen. Die TourismusMarketing Niedersachsen GmbH bietet als Auftraggeber der Studie an, die umfangreichen Daten gemeinsam mit Ihnen zu interpretieren und aus der vertieften Analyse konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.



    Mobilitätserziehung

    Die Broschüre „Sicher auf dem Fahrrad“ ist für die Schüler der Grundschulen zur Vorbereitung auf die Radfahrprüfung ein wichtiger Baustein.

    Broschüre "Sicher auf dem Fahrrad"

    Sicher auf dem Fahrrad



    Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, 2018
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