Artikel-Informationen
erstellt am:
02.02.2026
Erneut stellt das niedersächsische Wirtschafts- und Bauministerium drei Millionen Euro Förderung für Quartiere mit besonderem Unterstützungsbedarf bereit. Bereits seit 2017 werden so modellhafte Projekte der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements unterstützt – sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich.
„Gute Nachbarschaft baut Brücken und ist gelebte Nachhaltigkeit: Wo Menschen einander begegnen, Verantwortung teilen und Vielfalt als Stärke erleben, wachsen Gemeinschaften, die uns und kommende Generationen tragen und weiterbringen. Unsere Aufgabe als Land ist es, die Projekte zu unterstützen, die das Gemeinwesen stärken und weiterentwickeln.“, so Bauminister Grant Hendrik Tonne.
Die Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement – Gute Nachbarschaft“ unterstützt Kommunen bei der sozialen Stadtentwicklung und stärkt so das nachbarschaftliche Miteinander vor Ort. Viele gelungene Projekte zeigen, dass es sich um eine Erfolgsgeschichte handelt. Der Wettbewerb startet am heutigen 2. Februar 2026. Anträge müssen bis zum 26.3.2026 eingegangen sein. Teilnehmen können Städte, Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (z.B. gGmbH, gUG) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern.
Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank: „Gemeinschaft entsteht dort, wo Nachbarschaft aktiv gestaltet wird und Menschen sich zu Hause fühlen. Sozialer Zusammenhalt braucht Orte, verlässliche Strukturen und engagierte Menschen. Mit dem Wettbewerb ‚Gute Nachbarschaft 2026‘ fördern wir genau solche Projekte und stärken die Quartiersarbeit, die allen Menschen unabhängig von Alter oder Herkunft Teilhabe ermöglicht.“
Johanna Klatt, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.: „Gemeinwesenarbeit ist ein unverzichtbares Instrument zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, für Demokratie und als Daseinsvorsorge vor Ort. In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen und knapper werdender Ressourcen wird GWA inzwischen in vielen Kommunen als strategische Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft gesehen. Und, wie wichtig die ‚Kraftzentren‘ mit ihren Zugängen zu den Menschen vor Ort sind und welche Wirkung sie auf die Entwicklung von Nachbarschaften haben, haben die letzten Jahre klar gezeigt.“
Sämtliche Angaben und Unterlagen können online unter nbank.de (Stichwort: Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement - Gute Nachbarschaft) und unter www.gwa-nds.de abgerufen werden.
Interessierte werden bei der Antragstellung umfassend beraten. Sie können sich bei inhaltlichen Fragen bei der LAG Soziale Brennpunkte e.V. (kontakt@gwa-nds.de, 0511/7010709) und bei finanziellen Fragen bei der NBank (gutenachbarschaft@nbank.de, 0511/30031-9913) melden.
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erstellt am:
02.02.2026