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Lies zur A 20: „Mögliche Kostensteigerungen ändern nichts an der grundsätzlichen Bedeutung und europäischen Dimension der Küstenautobahn“

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies rät angesichts möglicher Mehrkosten für den Neubau der A 20 zu Gelassenheit. Nachdem laut Medienberichten gerade der Bundesrechnungshof die Kosten allein für die feste Elbquerung auf 1,5 Milliarden Euro beziffere (statt 1,3 Milliarden Euro), ist es laut Lies „zweifellos notwendig“, die vorgelegten Zahlen und alle Kostenrisiken sehr genau zu prüfen. Kostensteigerungen änderten jedoch nichts an der grundsätzlichen Bedeutung dieses Großprojektes.

Minister Lies wörtlich:
„Die Verwirklichung der A 20 ist ein Projekt von europäischer Bedeutung. Diese Küstenautobahn soll einmal den Ostseeraum mit dem Westen Europas verbinden. Dies wird positive Auswirkungen für die gesamte Küstenregion haben. Die A 20 wird helfen, vorhandene Verkehrswege zu entlasten und gerade Güterverkehre intelligenter zu verteilen. Deshalb war und bin ich ohne Wenn und Aber für den Bau dieser Autobahn. Nach den Untersuchungen ist die A 20 mit einem sehr hohen Kosten-Nutzen-Faktor bewertet worden. Die Bewertung war so eindeutig, dass auch mögliche Kostensteigerungen von rund 15 Prozent daran überhaupt nichts ändern würden. Dies wird sich sicher auch im weiteren Verlauf der Untersuchungen zum neuen Bundesverkehrswegeplan bestätigen. Selbstverständlich gehört auch der technisch sehr anspruchsvolle und kostenintensive Elbtunnel zwischen Drochtersen und Glückstadt zu dem Projekt. Es wäre sinnlos, von zwei Seiten eine Autobahn an einen Fluss heran zu bauen und dann auf die Querung zu verzichten.“

Lies ist sicher, dass der Bund die Bedeutung dieser transeuropäischen Verbindung hoch einschätzen wird. Bisher habe der Bund das jederzeit bestätigt.

Der Minister abschließend:
„Wir sollten sehr genau darauf achten, dass die Projekte im Norden Deutschlands nicht kaputt geredet werden und stattdessen weiter große Maßnahmen im Süden Deutschlands umgesetzt werden. Jetzt ist der Norden dran!"

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Artikel-Informationen

erstellt am:
21.07.2014

Ansprechpartner/in:
Herr Stefan Wittke

Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Pressesprecher
Friedrichswall 1
30159 Hannover
Tel: (0511) 120-5427
Fax: (0511) 120-995427

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